1. Platz beim Gravelday Vorarlberg

Hallo zusammen!

Am Samstag nahm ich beim 1. Gravelday Vorarlberg teil. Der Start und Ziel war in Feldkirch, was es für mich sehr speziell macht, da ich doch ein stolzer Feldkircher bin :-). Die Strecke war mit 100 km und 2.000 Höhenmeter angegeben. Das Rennen wurde im „Einzelzeitfahrmodus“ ausgetragen, d.h. mit 2 Minunten Abstand. Besonderheit ist, es ist nichts beschildert, jeder muss alles alleine fahren und navigieren und muss sich auch alleine verpflegen. 3x Kontrollstellen gab es bei denen man eine Karte abstempeln musste, weiters wurde im Ziel die Fahrt via Strava usw kontrolliert,… Es waren MTBs und Gravelräder zugelassen. Das Wetter war katastrophal wia auch die Tage davor, Dauerregen und 7 Grad beim Start. Um 8.20 Uhr startete ich mit meinem MTB. Ich versuchte gleich ein gutes Tempo zu fahren. Es ging nach Frastanz mit ein paar Schlenker, dann durch den Galinawald im Schotter, da merkte ich schon es wird sau dreckig :-). Danach weiter über Beschling, Nenzing, Gais nach Schlins. In Frastanz feuerte uns CEBI an, danke für das Foto :-). Ich fuhr so schnell ich konnte und spürte das Wetter und die bereits 200 Höhenmeter schon. Ich konnte Fahrer vor mir ein- und überholen. In Schlins ging es auf Schotter, Waldwegen nach Bludesch, Thüringen, Thüringerberg hinauf nach Düns. Von Düns dann den Schotterweg nach Satteins. Jetzt folgte der Anstieg zur Gulmalpe. Hier merkte ich schon, dass das Wetter echt hart war, es war kalt, sau nass und die ganze Strecke war nur matsch und tief durchnässt. Irgendwann nach hartem Kampf kam ich dann oben an. Jetzt kurz runter nach Übersaxen, hier abstempeln, Brille waschen usw und über Schotter weiter nach unten über viele Kehren nach Rankweil. Hier habe ich leider eine Abzweigung verpasst und musste wieder umkehren und verlor natürlich auch Zeit, aber gottseidank heil unten angekommen. Jetzt ging es nach Rankweil, dann die Laternserstraße hinauf (mit dem sehr steilen Stück) bis zur Bergbahn Laterns. Puh, dies war hart, nur Nebel und Kälte, aber mir lief es super, ich konnte ein für mich gutes Tempo fahren und war mittlerweile auch der erste Fahrer auf der Strecke. Jetzt ging es weiter über Schotter hinauf nach Gapfohl, dann über Schotter nach Laterns mit Zwischensteigungen über Stöck nach Suldis. Hier stempelte ich wieder ab und füllte meine Flaschen auf. Von hinten kam gottseidank niemand und es ging schon weiter über Hennabüchel, Muntlix, Frutzweg zum Illspitz. Puh, jetzt Illspitz Richtung Feldkirch, der Horror neuer Weg, war wie Treibsand, man sank cm tief ein, null Gegendruck, fast unfahrbar, dann endlich die Abzweigung Richtung Matschels. Jetzt Vollgas nach Bangs, beim Brunnen abstempeln und jetzt wieder in den Wald Richtung Feldkirch. Ich gab Vollgas und konnte in Feldkirch nach 94,90 km / 2.173 Höhenmeter nach 3 Stunden, 55 Minuten und 26 Sekunden finishen. Dies war der 1. Platz Overall, zwar sau knapp, aber 1. Platz. Dieser Sieg zu Hause beim ersten Gravelday Vorarlberg macht mich voll stolz und hätte ich nie erwartet, dieser Sieg bedeutet mir sehr viel. Gratulation an alle Teilnehmer, wir haben hier echt einiges geleistet bei der schweren Strecke und dem brutalen Wetter. Danke an den Veranstalter für das tolle Rennen, hat mir echt viel Spaß gemacht, war aber auch superhart. Danke an mein Herz, die mich die ganze Zeit unterstützt, sonst wäre dies nicht möglich gewesen. Jetzt heißt es mal zu erholen und schauen, dass ich alle Wehwechen auskuriere und dann schauen wir mal weiter. Hoffe es geht so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

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