10. Platz beim Grand Prix Vals

Hallo zusammen!

Heute nahm ich beim Grand Prix Vals teil, dem Klassiker Rhuinaulta – Ilanz – Vals. Am Start standen natürlich sehr sehr starke Fahrer wie z.B. Fadri Barandun, Laurin Nenning, Iwan Hasler, Thomas Häusermann, Pascal Nay, Daniel Widmer, Andrea Jean-Paul Bricalli,…., um nur sehr wenige zu nennen. Dass ich heute am Start stehen kann, grenzt für mich an ein Wunder. Vor etwa 4 Monaten hatte ich meine Bandscheiben OP mit danach 6 Wochen nur liegen. Wer in Summe 9 Wochen liegt, weiß, dass da vom „Herz“ + „Lunge“ + „Muskeln“ nichts mehr da ist. Es war teilweise nur noch frustrierend und sehr sehr schwer, dennoch ich bin um jeden Tag froh, bei dem ich Radfahren oder Laufen kann. Die Schmerzen sind natürlich immer noch im Rücken, im Bein (taub) und im ISG vorhanden, aber ich versuche so gut wie möglich zu fahren und vor allem Spaß zu haben. Bei 4 Grad, Regen und Schneefall ihn den Bergen ging es um 11.18 Uhr für mich los. Es musste eine Strecke mit 40,5 km und 950 Höhenmeter bewältigt werden. Es zählten „nur“ die 4 Anstiege und die Abfahrten waren neutralisiert. Es war sau kalt, aber ich hatte eine Freude und fuhr so schnell wie ich konnte. Der erste Sektor ging gute 3,1 km mit 160 Höhenmeter hinauf. Ich gab alles und war eigentlich schon fertig. Danach ging es über die Rhuinaulta Schlucht hinunter zum Versamer Tobel. Ab hier ging es sehr scharf gute 2 Kilometer hinauf nach Versam. Puh, der Anstieg war brutal hart, ich litt ohne Ende, aber irgendwann nach größeren Problemen kam ich dann oben in Versam an. Jetzt ging es gute 10 Kilometer wellig nach Ilanz. In Ilanz folgte der 11 Kilometer mit gut 300 Höhenmeter lange Anstieg. Am Anfang fast flach, aber dann immer steiler ging es dahin. Ich litt schon gewaltig in der Ebene und in den Anstiegen noch mehr. Ich gab einfach alles, aber die Kraft war schon alle. Als der Sektor vorbei war, ging es nochmals wellig dahin und dann folgte der letzte Abschnitt mit gut 2 Kilometer und gut 100 Höhenmeter hinauf nach Vals. Die Rampe am Anfang war brutal steil und dann ging es schmierig dahin. Ich litt noch mehr, konnte aber auch hier finishen. Oben in Ilanz war ich total platt und fertig, aber sowas von happy. Ich konnte finishen und war am Ende und bin ein Radrennen gefahren :-). Mehr ging für mich nicht, aber dennoch im ersten Rennen einen Top 10 Platz zu erreichen ist doch schon der Hammer :-). In der Overall-Wertung erreichte ich den für mich sehr guten 10ten Platz, der gleiche war es auch in der Altersklasse. Es gibt für mich noch viel zu tun, aber das primäre Ziel ist immer noch schmerzfrei zu werden. Es ist zwar alles verdammt hart, aber ich werde jeden Tag versuchen das Beste daraus zu machen :-). Einen Druck oder eine Erwartung für 2021 gibt es mit meiner Verletzung natürlich nicht. Vielen Dank an meine Freundin, die mich so super unterstützt, ohne Sie könnte ich kein Rennen fahren. Ein großes Dankeschön an meine Sponsoren, die trotz meiner Verletzung noch irgendwie an mich glauben, auch dies ist natürlich nicht selbstverständlich. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

drei × eins =