2. Platz beim 5. Hecher Grand Prix

Hallo zusammen!

Gestern nahm ich beim 5. Hecher Grand Prix in Schwaz teil. Die Strecke wurde aufgrund des Schnees auf den Bergen verkürzt, d.h. es mussten 7,3 km und 830 Höhenmeter bis zur „Schneegrenze“ bewältigt werden. Das Rennen war sehr stark besetzt, darunter sehr viele Topfahrer wie z.B. Uwe Tremetzberger, Bernhard Haller, Andreas Löffler, Thomas Recheis, der Vorjahressieger Frederic Pasqualini, Christoph Gobber, Robert Lechner, die Union Raiffeisen Radteam Tirol Fahrer – Mario Gamper, Alexander Kreidl, Philipp Wurm, Daniel Knapp,… um nur sehr wenige zu nennen. Pünktlich um 13.00 Uhr erfolgte der Start bei sehr niedrigen Temperaturen und Regen. Die Streckendaten sagen ja bereits alles, es geht nur bergauf und dies immer sehr steil. Gleich nach dem Start zündete Andreas Löffler ein „Feuerwerk“. Er fuhr ohne Ende und riss bereits das ganze Feld auseinander. Ich konnte hier mit viel Mühe dranbleiben und nach gut 500 Meter Fahrt durfte ich die Führung übernehmen. Jetzt folgte eine steile Rampe nach der anderen und Thomas Recheis übernahm die Führung. Knapp hinter uns war Frederic Pasqualini. Die Steigung war brutal, eine Rampe nach der anderen. Nach gut 2 Kilometer Fahrt erhöhte Tom nochmals das Tempo. Ich hatte jetzt doch Mühe und ein paar Meter gingen auf. Die Strecke schlängelte sich immer über Kehren hinauf. Tom attackierte mehr oder weniger nach jeder Kurve. Ich gab alles, hatte ein gutes Gefühl aber irgendwie verlor ich jeden Kilometer ein paar Sekunden. Frederic hinter mir fuhr eigentlich gleich schnell wie ich und setzte mich sehr stark unter Druck. Nach 3,8 Kilometer ging es von Asphalt in einen Schotterweg. Teilweise fuhren wir jetzt durch dicken Nebel und ich konnte vor und hinter mir niemand mehr sehen. Teilweise fuhren wir auch durch sehr tiefen „Schlamm“, dies war nochmals ein Stück härter. Ich kämpfte mit Vollgas, aber das Loch nach vorne wurde immer minimal größer. Bei der 2 Kilometer Marke wusste ich, dass ich es wahrscheinlich nicht mehr schaffen kann, Tom einzuholen. Frederic von hinten drückte nochmals brutal aufs Pedal. Ich gab jetzt auch nochmals alles und litt bei der Kälte brutal. Irgendwann nach hartem Kampf erreichte ich dann die 500 Meter Marke. Jetzt gab ich nochmals alles. Als ich dann auf dem Plateau oben war, ging es nochmals gut 200 m flach ins Ziel. Hier konnte ich dann meinen 2. Platz hinter Tom voll genießen und finishte als 2ter mit einer super Zeit für mich von 34 Minuten und 58 Sekunden, knapp vor Frederic Pasqualini und Christoph Gobber. Mit meiner Leistung heute bin ich voll zufrieden. So spät im Jahr mit so harten Bedingungen und einem sehr starken Fahrerfeld nochmals aufs Podium zu fahren stimmt mich sehr positiv. Heute war es wirklich hart, aber alles lief perfekt – einfach ein toller Tag. Gratulation an alle Teilnehmer und natürlich an den Sieger, der heute der Stärkste war. Vielen Dank an den Veranstalter für das tolle Rennen mit den schwierigen Bedingungen die heuer leider uns alle begleiten. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> MTB ersichtlich. Vielen Dank an alle Personen, die mich heuer in diesem sehr sehr schweren Jahr unterstützt haben, allen voran meiner Freundin. Heuer war es für mich körperlich und psychisch echt total hart, da mich dieses Thema mit dem Corona-Virus wirklich sehr stark belastet. Hoffen wir dass alles wieder gut wird, bleibt Gesund und schaut aufeinander. Ich werde mich jetzt erholen und hoffentlich gesund bleiben. Wenn alles wieder normal wird, hätte ich für 2021 ein sehr ehrgeiziges Ziel. Schauen wir was passiert und hoffen wir das Beste. Erholt euch gut und bis hoffentlich bald. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

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