1. Platz beim Vorarlberger MTB Hillclimb Cup

Hallo zusammen!

Leider wurde heute das letzte Rennen für den Vorarlberger Hillclimb Cup im Silbertal abgesagt. Grund dafür war das Wetter. Nach 4 harten Rennen konnte ich die Gesamtwertung der Master 1 Kategorie gewinnen und bin somit Vorarlberger Hillclimb Landesmeister in der Kategorie Master 1. Wolfi Pfister und Armin Schuchter folgen mir sehr knapp auf den Plätzen 2 und 3. Die Siegerehrung findet leider erst am 10. Jänner 2020 statt. Somit ist die Radsaison 2019 für mich beendet. Die Saison lief für mich einfach nur traumhaft ab und ich danke allen dafür. Ich durfte super Momente erleben, die es wahrscheinlich nicht mehr geben wird – vielen Dank. Auch der Gewinn der Hillclimb Meisterschaft ist für mich fantastisch und einzigartig, da ich beim Gamp Bike und beim Alpe Furx sogar gewinnen durfte – einfach super. Papa bitte kämpfe über den Winter so weiter. Jetzt werde ich versuchen mich über den Winter gut zu erholen und vollständig zu regenerieren und dann schauen wir wie und ob es 2020 wieder weiter geht. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

1. Platz beim 3. Montlinger Schwamm Grand Prix

Hallo zusammen!

Heute nahm ich beim 3. Montlinger Schwamm Grand Prix, powered by Revelo teil. Am Start standen E-Biker, Rennradfahrer und MTB-Biker. Die Strecke ging über 9,2 km und ca. 690 Höhenmeter von Oberriet hinauf zum Gasthaus Montlinger Schwamm. Ich startete heute mit dem MTB. Am Start standen einige Fahrer, jedoch kannte ich nur Herbert Grasnig, Rudi Scherer und der Mitorganisator Hannes. Pünktlich um 11.00 Uhr erfolgte der Startschuss. Nach gut 400-500 Meter fahrt ging es über eine Querstraße drüber und ab jetzt ging es nur noch bergauf. Ich versuchte gleich ein für mich hohes Tempo zu fahren. So ging das ganze gute 2 Kilometer lang. Jetzt hatte ich es geschafft nach hinten ein Loch aufzumachen. Ich gab einfach Vollgas, Kurve um Kurve schlängelte es sich hinauf. Immer wieder standen einige Zuschauer an der Strecke, dies war voll super. Es war verdammt hart, aber ich versuchte immer das Maximum herauszuholen. Nach gut 6 Kilometer Fahrt kam dann das steilste Stück. Dies war nochmals brutal und ein richtiger Rhythmusbrecher. Irgendwann fuhr man dann durch eine Alpe hindurch und ab jetzt waren es noch gute 2 Kilometer ins Ziel. Ein flacheres Stück und dafür zum Schluss dann nochmals über den Schotter richtig steil ins Ziel. Nach 28 Minuten und 32 Sekunden konnte ich als 1ter Overall finishen. Knapp hinter mir kam dann Rudi Scherer mit dem Rennrad ins Ziel. Die anderen Teilnehmer kannte ich leider nicht. Heute lief es nochmals wirklich super für mich, es war zwar verdammt hart, aber die Beine waren heute super. Vielen Dank an das Organisationsteam für dieses tolle Rennen. Die Strecke ist wirklich besonders, da von flach bis steil, von Teer bis Schotter alles dabei ist. Der Ausblick oben ist dann auch ein absoluter Traum :-). Papa bitte kämpfe immer weiter, denn ich bin überzeugt, dass nächstes Jahr im Sommer dann alles wieder gut ist. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> MTB ersichtlich. Jetzt werde ich versuchen mich so gut wie möglich zu erholen und dann schauen wir mal weiter :-). Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

1. Platz beim Alpe Furx Hillclimb

Hallo zusammen!

Heute nahm ich beim Alpe Furx Hillclimb in Sulz teil. Dies war die 4. Station vom Vorarlberger MTB Hillclimb Cup. Die Strecke ist mit 9,5 km und 700 Höhenmeter auch nicht schmal. Am Start standen heute wie immer bei diesem Klassiker sehr sehr starke MTB-Fahrer wie z.B. Dani Ganahl, Christian Haas, Michi Allgäuer, Wolfi Moosbrugger, Julius Scherrer, Alexander Warthmann, Nicolas Baldauf, Christoph Gobber, Marcel Ender, Christian Moosbrugger,…, um nur sehr wenige zu nennen. Pünktlich um 11.00 Uhr erfolgte der Startschuss. Gleich von Beginn an, setzte ich mich an die Spitze und gab einfach Vollgas bis es in die erste Steigung Richtung „Hennabüchel“ ging. Hier übernahm dann Julius Scherrer das Tempo und drückte Vollgas drauf. Die Steigung war brutal und unser Puls schon am Limit. Oben am Hennabüchel waren wir dann zu 4 unterwegs, Dani Ganahl, Julius Scherrer, Christian Haas und ich. Nach dem Hennabüchel setzte ich mich an die Spitze und gab einfach alles. So ging es hinauf bis nach Batschuns. Nach der kurzen Abfahrt ging es gleich wieder steil hinauf. Hier attackierte Christian Haas. Ich konnte Ihm folgen und konnte mich oben bis zur Hauptstraße nach Furx leicht lösen. Knapp hinter mir war Dani Ganahl und Christian Haas. Ich drückte was ging und so erreichte ich dann Suldis. Heuer ging es ein paar Meter weiter hinauf und dann rechts weg. Ich fuhr Vollgas und so kam ich auch als erstes zur Stöck. Dies ist der gefürchtete geschotterte Anstieg hinauf zur Stöck, einfach nur steil. Hier versuchte ich für mich ein gutes Tempo zu fahren um nicht total am Kollaps zu sein. In der vorletzten Kurve hat mich dann Dani eingeholt. Zu zweit drückten wir die restlichen Meter hinauf zur Stöck. Jetzt folgte ein welliges Terrain. Hier fuhr ich vorne und Dani war hinter mir. Puh, es war hart, aber ich fühlte mich eigentlich noch gut. Jetzt folgte die Abfahrt. Hier überholte mich Dani. Er ließ es sauber krachen und ich gab alles, dass ich nicht zu viel verlor. Nach ein paar scharfen Kurven erreichte ich dann Laterns. Knapp vor mir war Dani. Jetzt ging es noch gute 2 Kilometer ins Ziel. Ich gab nochmals alles und konnte zu Dani aufschließen. Ich gab gleich alles und konnte ein kleines Loch aufreißen. Ab jetzt war es einfach nur noch brutal, es war ein Kampf auf Biegen und Brechen. Ich war ganz ganz knapp vor Dani, wir beide kämpften uns Richtung Furx. Es war brutal hart, ich gab alles, aber das Loch wurde nicht größer. Irgendwann nach langem Leiden erreichte ich dann Furx. Jetzt gab ich nochmals alles und bog als erster in die letzte kleine Steigung ein. Dani war schon gefährlich nahe an mir dran. Ich gab jetzt nochmals alles und konnte ganz ganz knapp vor Dani Ganahl, Christian Haas, Alexander Warthmann und Julius Scherrer finishen. Im Ziel war ich komplett K.O. Dies war ein super Rennen, heute lief es wirklich perfekt und ich hatte das nötige Glück auch bei mir. Dieser Sieg bedeutet mir sehr sehr viel, da dies eigentlich eines von meinen Lieblingsrennen ist. Dies war die 12te und leider auch die letzte Ausgabe vom Alpe Furx Hillclimb. Vielen vielen Dank an den Schiverein Sulz-Röthis, dieses Rennen war immer etwas besonderes für mich und ich war sogar bei allen 12 Ausgaben dabei. Vielen Dank an euch. Danke an den Veranstalter für das tolle Rennen und vielen Dank an die super Zuschauer. Gratulation an alle Finisher, heute war es wirklich sehr hart, da die Strecke einfach nur brutal ist. Papa bitte mach weiter so, ich bin sehr sehr stolz auf dich, wie du das alles meisterst. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> MTB ersichtlich. So jetzt werde ich versuchen mich zu erholen und dann schauen wir mal weiter. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

2. Platz beim Kolsassberg Classic

Hallo zusammen!

Heute nahm ich beim Kolsassberg Classic in Kolsass teil. Dies ist im Tirol ein echter Hillclimb-Klassiker, da dies der letzte Rennrad-Hillclimb im Tirol ist und hier als Abschluss gilt. Am Start standen 76 Fahrer- und innen, darunter mehr oder weniger die komplette Elite aus dem Tirol, wie z.B. Lukas Grießer, Daniel Wildauer, Christian Haas, der Corratec Fahrer Daniel Debertin, der Team Vorarlberg Santic Fahrer Daniel Knapp, Frederic Pasqualini, Markus Klausner, Roli Schmid, Andi Löffler, Gerhard Omninger, der Italiener Thomas Gschnitzer, der Engländer James Latimer, Wolfgang Hofmann,…, um nur sehr wenige zu nennen. Echt ein brutales Starterfeld. Die Strecke geht von Kolsass über 5,7 km und 590 Höhenmeter hinauf zum Kolsassberg. Eines schon vorab, die Strecke ist einfach nur steil. Um 13.00 Uhr erfolgte der Startschuss. Nach 100 Meter flacher Fahrt geht es schon in die erste Rampe. Vorne gab Christian Haas und Wolfgang Hofmann Gas ohne Ende. Ich hatte die größte Mühe hier dranzubleiben, das Tempo war abartig hoch. Nach gut einem Kilometer wurde es minimal flach, hier konnte ich wieder das Loch schließen. Wir waren jetzt noch zu 8 unterwegs. Nach gut 500 Meter Fahrt ging es jetzt auf die Hauptraße und jetzt wurde es steil ohne Ende. Wolfgang Hofmann und Daniel Debertin attackierten brutal, die beiden waren voraus. Ich konnte mich im Verlauf des Rennens an die 3te Stelle setzen, knapp vor Lukas Grießer, Daniel Wildauer und Thomas Gschnitzer. Die Strecke hinauf zum Jägerhof wurde jetzt immer steiler. Ich merkte schon, dass ich jetzt in eine Krise komme, scheiße war dies hart. Die 3 zogen an mir vorbei und somit war ich jetzt 6ter im Rennen. Knapp hinter mir die nächste Gruppe. Ich sah mehr oder weniger die 5 Mann vor mir immer in Sichtweite, aber ich hatte die größte Mühe ein gutes Tempo für mich zu fahren. Es war brutal hart. Irgendwann kam ich dann zur 1.000 Meter Marke. Jetzt fühlte ich mich wieder besser und sah vor mir Daniel Debertin. Ungefähr bei der 500 Meter Marke konnte ich den Corratec Fahrer ein und knapp überholen. Nach 22 Minuten, 5 Sekunden und 6 Hundertstel konnte ich als 5ter Overall hinter Wolfi Hofmann, Daniel Wildauer, Thomas Gschnitzer, Lukas Grießer und knapp vor James Latimer finishen. Puh war das ein hartes Rennen. Die Strecke ist unglaublich hart, aber die Zuschauer waren ein Traum. In meiner Altersklasse war dies der 2te Platz. Mit diesem Ergebnis bin ich total zufrieden. Es war knüppelhart und die Beine waren heute perfekt. Gratulation an den Sieger und an alle Finisher. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Papa bitte kämpfe so super weiter wie bisher. Jetzt werde ich versuchen mich zu erholen und dann schauen wir mal weiter. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

2. Platz beim King of the Lake Einzelzeitfahren

Hallo zusammen!

Heute nahm ich beim King of the Lake Einzelzeitfahren in Seewalchen am Attersee teil. Dieses Einzelzeitfahren ist mittlerweile das größte Einzelzeitfahren in Europa und dies auf total gesperrten Straßen. Die Strecke geht einmal um den Attersee, d.h. es müssen 47,2 km und 280 Höhenmeter bewältigt werden. Am Start stehen über 1.250 Fahrer- und innen. Es gibt 3 Gruppen, d.h. Mannschaftszeitfahren, Einzelzeitfahren mit Zeitfahrmaschinen und Einzelzeitfahren mit Rennräder (ohne Auflieger!). Ich fuhr in der Gruppe Rennräder ohne Auflieger. Die Konkurrenz ist natürlich gewaltig, da hier echte Zeitfahrspezialisten in allen Kategorien am Start sind. Vor dem Start war ich sehr nervös, da ich nicht wusste wo ich hier gegen die besten Zeitfahrspezialisten stehe. Meine Startzeit war um 14.58.15 Uhr. Gleich von Beginn an fuhr ich Vollgas. Hier ging es meistens flach, vielleicht eher leicht abwärts den See hinunter. Ich drückte Vollgas und hatte ein super Gefühl. Immer wieder leichte „Wellen“, aber ich gab einfach alles. Nach gut 20 Kilometer Fahrt hat es dann schon ein bisschen gezwickt, aber immer noch volles Risiko – einfach voll draufdrücken. Nach 24 Kilometer war man unten am See und fuhr jetzt links bzw. rechts hinauf. Jetzt folgten die fiesen Anstiege, immer wieder schmierige oder zum Teil sehr steile bis zu 14%ige Rampen folgten. Es war brutal hart, der Rhythmus wurde immer gebrochen und aufwärts litt ich wirklich brutal. Irgendwann kam ich dann zur 5 Kilometer Marke. Ab hier war ich echt mehr wie am Limit, ich drückte noch Vollgas durch und konnte nach 1 Stunde, 5 Minuten und 19 Sekunden (43,35 km/h Schnitt) finishen (bei 3 Zwischenzeiten war ich 2ter und bei einer war ich 1ter). Für mich ist dies eine sensationelle Zeit. Dies war dann in der Endabrechnung hinter Thomas Baumgartner und vor Matthias Wolf der 2. Platz Overall bei den Rennräder ohne Auflieger. Mein Rückstand betrug auf Thomas knappe 17 Sekunden. Mit diesem Ergebnis bin ich natürlich total zufrieden. Ich hatte einen super Tag, super Beine und bin hier noch nie so schnell gefahren. Gratulation an den Sieger und an alle Finisher. Die Veranstaltung heuer war echt super, sehr sehr viele Zuschauer, eine gesperrte Strecke und ein Traumwetter mit einer knallharten Strecke. Papa bitte kämpfe so gut wie bisher weiter und dann wird alles wieder gut. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Ich werde versuchen jetzt so gut wie möglich zu regenerieren und dann schauen wir mal weiter. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

1. Platz beim 15. Burgenrennen

Hallo zusammen!

Heute nahm ich beim 15. Burgenrennen in Ehenbichl teil. Die Strecke ist mit 8 km und 450 Höhenmeter inklusive Abfahrt auch nicht schmal. Am Start standen 100 Fahrer- und innen, darunter sehr sehr starke MTB-Fahrer wie z.B. der Lokalmatador Christian Haas, Noah Laschewski, Oliver Mattheis, Robert Wittmann, Christoph Gobber, Thomas Frick, Christoph Ainetter, mein Teamkollege Manuel Telfner, Roland Ballerstedt,…, um nur sehr wenige zu nennen. Pünktlich um 9.30 Uhr erfolgte der Startschuss. Nach einer neutralisierten Fahrt durch den Ort Ehenbichl ging es mit einem fliegenden Start gleich Vollgas los. Gleich nach dem Start attackierte Christian Haas. Ich konnte mich an der dritten Stelle halten. Nach einer Rampe und einem kurzen Flachstück ging es links weg in den Schotter. Hier drückte ich Vollgas an und durfte vorne fahren. Nach einer kurzen Steigung setzte sich wieder Christian Haas an die Spitze und es ging eine kurze aber sehr kurvenreiche Abfahrt hinunter. Ich fuhr hier an der dritten Stelle. Als wir unten ankamen ging es kurz über die Hauptstraße und dann folgte schon eine brutal steile Rampe hinauf zur Burg. Christian Haas drückte wieder mit Vollgas an. Ich hatte Mühe, konnte mich aber an seinem Hinterrad festbeißen. Oben wo es flacher wurde, fuhr ich vorne. Wir beide hatten einen kleinen Vorsprung auf Oliver Mattheis und Noah Laschewski herausgefahren. Als wir durch das Tor von der Burg fahren wollten, blockierte uns ein Auto und so konnten Oliver Mattheis und Noah Laschewski wieder aufschließen. Gottseidank ist hier nichts passiert. Jetzt ging es nochmals 500 Meter auf Teer weiter. Hier fuhr ich vorne und dann ging es schon links weg in den tiefen und steilen Schotter. Ich fuhr von vorne und gab einfach alles. Es war verdammt hart, da der Schotter nicht nur tief, sondern extrem tief war. Irgendwann drehte ich mich um und nur noch Noah Laschewski war am Hinterrad. Jetzt ging es nochmals kurz flach dahin, bevor die letzten 3 Kilometer kamen. Der Untergrund war teilweise echt brutal tiefschlottrig und es war teilweise brutal „rutschig“. Ich war echt motiviert und habe alles versucht, aber Noah konnte ohne Probleme mitfahren. Ungefähr bei Kilometer 6 passierte es dann, bei einer Haarnadelkurve rutschte mir das Vorderrad weg und ich lag im Schotter. Noah zog vorbei und gab natürlich Vollgas. Ich rappelte mich wieder auf und saß auf das Rad. Puh was soll ich machen, es tat schon weh, das wars,… Hinten sah ich niemanden und vorne war Noah, ich sah Ihn, aber das wars sicher. Ich kämpfte mich Kurve um Kurve hinauf. Ich gab nochmals alles, aber irgendwie wurde der Abstand nur ganz minimal kleiner und schneller kann ich leider nicht mehr fahren. Aber es klappte. Bei der 7 Kilometer Marke konnte ich wieder aufschließen. Ich fuhr bei Ihm vorbei und gab alles, puh, ich war am Arsch, aber Noah klebte immer noch am Hinterrad. Einen halben Kilometer vor dem Ziel gab ich nochmals alles, es klappte nicht. Als ich jetzt die Burg oben sah, haute ich nochmals alles raus. Jetzt ging das Loch auf und ich konnte ganz ganz knapp vor Noah Laschewski gewinnen. Wow – war das ein hartes Rennen. Kurz nach uns kam dann Oliver Mattheis, Christian Haas, Roland Ballerstedt, Robert Wittmann,…. ins Ziel. Wow – wie geil ist dass denn, ich konnte heute gewinnen und das Beste noch, dies war sogar Streckenrekord, keine Ahnung wie das ging, aber es war einfach nur hart. Bei der Abfahrt hinunter hatte ich dann nochmals ein gewaltiges Problem und stürzte erneut. Mein Arm, Becken, Schienbein und meine Schulter sind jetzt doch ordentlich aufgeschürft. Wie es jetzt weitergeht, weiß ich auch nicht, Regeneration der Wunden muss jetzt im Vordergrund stehen. Danke an den Veranstalter für das tolle Rennen und vielen Dank an die vielen Zuschauer im Ziel, die uns super anfeuerten. Papa bitte weiter kämpfen, der Sieg ist für dich. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> MTB ersichtlich. Jetzt werde ich versuchen mich zu regenerieren und dann schauen wir mal weiter. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

1. Platz beim Gamp Bike

Hallo zusammen!

Heute nahm ich beim Gamp Bike in Beschling teil, dem „Klassiker“ unter den Hillclimbs in Vorarlberg. Dies war zugleich das dritte Rennen zum Vorarlberger Hillclimb Cup. Die Strecke ist mit seinen 10,2 km und 1.000 Höhenmeter auch nicht schmal. Am Start standen ca. 100 Fahrer- und innen, darunter sehr starke Fahrer wie z.B. Jakob Mayer, Christoph Wachter, Michi Wachter, Michi Allgäuer, Wolfi Pfister, Marcel Ender, der Gamp Spezialist Wolfi Moosbrugger, Niclas Baldauf,…., um nur sehr wenige zu nennen. Pünktlich um 10.00 Uhr erfolgte der Startschuss bei Regen und bescheidenem Wetter. Nach den gut 300 Meter neutralisierter Fahrt ging es ab dem Dorfbrunnen in Beschling los. Gleich von Anfang an, versuchte ich ein für mich hohes Tempo zu fahren. Ich drückte was möglich war und nach gut einem Kilometer Fahrt hatten Jakob Mayer und ich einen kleinen Vorsprung auf die Verfolgergruppe. So ging das ganze bis nach „Latzwiesen“. Ich fühlte mich gut und wollte einfach alles riskieren. Ich drückte 2-3x mit Vollgas an und riskierte hier viel. Ein kleines Loch zu Jakob ging auf. Ab jetzt fuhr ich die Kehren auf der asphaltierten Straße so schnell wie möglich hoch. Immer knapp hinter mir war Jakob. Ich dachte mir, heute hast du die einmalige Chance hier zu gewinnen. Ich gab immer alles und leidete brutal, aber irgendwann erreichte ich den Wanderparkplatz. Ich hatte immer noch Vorsprung zu Jakob. Jetzt begann die zweite Hälfte, allerdings wechselte der Untergrund von Asphalt auf Schotter. Ich drückte was ging, der Untergrund war teilweise total durchnässt, es war auch sau hart, aber lief gut. Ich fuhr mit Vollgas und hoffte immer, dass ich dieses Tempo halten kann. Irgendwann nach einem harten Kampf erreichte ich dann die Alpe Gamp. Jetzt folgte der letzte sehr steile Kilometer bis hinauf ins Ziel. Ich hatte immer noch Vorsprung, war aber schon ziemlich platt. Ich gab nochmals alles und würgte die letzte Rampe hinauf ins Ziel. Es war nochmals brutal hart und die Kraft ging mir aus, aber ich konnte das Rennen nach 42 Minuten und 31 Sekunden als 1ter Overall vor Jakob Mayer, Christoph Wachter, Wolfi Moosbrugger, Marcel Ender, Niclas Baldauf, Wolfi Pfister, Michi Allgäuer,…., finishen. Im Ziel war ich total glücklich und überwältigt. Ein Sieg beim Gamp Bike bedeutet mir und allen anderen sehr viel :-). Dies hätte ich für mich nicht für möglich gehalten, dies ist ein absoluter Traum beim Klassiker hier in Vorarlberg zu gewinnen :-). Wird sicher eine einmalige Sache bleiben. Die Zeit ist für mich auch ein absoluter Traum, heute lief es einfach super. Vielen Dank an den Veranstalter für das tolle Rennen und vielen vielen Dank an die vielen Zuschauer, die heute bei schlechtem Wetter ins Ziel gewandert sind, vielen vielen Dank. Gratulation an alle Finisher, heute war es wirklich sehr hart. Diesen Sieg möchte ich meinem Papa schenken, bitte kämpfe so gut weiter, ich bin sehr stolz auf dich :-). Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> MTB ersichtlich. Ich bin jetzt auch ziemlich K.O. und werde versuchen mich jetzt zu regenerieren und dann schauen wir mal weiter. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

1. Platz beim Nationalpark Bike Marathon

Hallo zusammen!

Heute nahm ich beim Nationalpark Bike Marathon in S-Chanf teil. Ich entschied mit für die Puter Strecke, die 47 km und ca. 1.000 Höhenmeter aufweist. Der Start ist in S-Chanf und das Ziel ist in Scuol. Das Profil ist eher abfallend. Am Start standen 650 Fahrer- und innen, darunter extrem starke MTB-Fahrer wie z.B. Flurin Staub, Livio Camenzind, Adrian Arnold, Marco Hersche, Domi Mikula, Tim Fey, Samuele Scarlioni,…., um nur sehr wenige zu nennen. Pünktlich um 12.30 Uhr erfolgte der Startschuss für das 650 Mann/Frau große Feld. Die ersten 3 Kilometer wurden neutralisiert gefahren und dann ging es über die Zeitmatte und ab jetzt folgten 47 sehr harte Kilometer. Die ersten Kilometer gingen auf Schotter immer sehr bissig hinauf und dann wieder hinunter. Jede Steigung wurde angegriffen, den Rest inklusive Abfahrten durfte ich vorne fahren. Mir war es egal und ich gab einfach alles, aufwärts sowie abwärts. Teilweise waren doch sehr schnelle Abfahrten dabei. Nach gut 10 Kilometern Fahrt waren wir noch gut 10 Mann, ich fuhr vorne was ging. Nach gut 15 Kilometer Fahrt erreichten wir dann Zernez. Hier folgte ein längerer steiler Anstieg über Wanderpfade hinauf. Diesen konnte ich als erster der Gruppe überqueren. Nach der Abfahrt waren wir dann noch zu 6. unterwegs. Jetzt wurde ich kurz fehlgeleitet und die anderen 5 zogen davon. Ich hatte gute 200 Meter Rückstand, konnte diese aber wieder zufahren und danach durfte ich dann wieder vorne fahren. Irgendwann erreichten wir den langen Anstieg. Hier fuhr ich auch vorne und gab einfach alles. Der Anstieg war teilweise steil, dann wieder flach, steil und ewig lang und sehr sehr heiß. Diesen konnte ich mit einem weiteren Fahrer überqueren. Die anderen 4 Fahrer hatten hier bereits einen Rückstand. Nach ein paar giftigen Wellen hatte ich jetzt einen kleinen Vorsprung herausgefahren. Es war brutal hart und ich drückte Vollgas aufs Pedal was ging. Gute 30 Sekunden hatte ich schon an Vorsprung, aber mein Problem war, dass die letzten Kilometer sehr steil abwärts gingen auf sehr losem Schotter und die Fahrer hinter mir einfach sehr viel riskierten. Ich überquerte die höchste Stelle als erster und ließ es auf der Abfahrt krachen. Ich konnte hier einige von den anderen Strecken überholen, aber irgendwann war dann Staub Flurin wieder an mir dran. Nach einer sehr riskanten Abfahrt im Ort Scuol mit sehr vielen Kurven und engen Gassen ging es nochmals eine kleine Rampe hinauf ins Ziel. Ich gab nochmals alles aber Flurin Staub war einfach spritziger und sicherte sich den ersten Platz, knapp dahinter kam ich ins Ziel (+4 Sekunden). Meine Zeit betrug 1 Stunde, 26 Minuten, 21 Sekunden und 7 Hundertstel. Irgendwie schade, man fährt das ganze Rennen vorne und wird dann im Ziel abgesprintet, aber so ist der Radsport. Gratulation an den Sieger und an alle Finisher. Heute war es wirklich nicht einfach, da es sehr heiß und teilweise sehr schwer zu fahren durch die ganzen losen Schotterabschnitte. Mit meiner Platzierung bin ich sehr zufrieden, 2ter Overall und 1ter in meiner Altersklasse ist ein absoluter Traum. Hätte ich nie gedacht. Heute lief es echt super, aber jetzt bin ich total im Sand. Danke an den Veranstalter für das tolle Rennen, vielen Dank an die vielen Zuschauer. Papa bitte immer weiter kämpfen, ich bin sehr stolz auf dich. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> MTB ersichtlich. So jetzt werde ich versuchen mich zu erholen, da ich schon total am Limit bin und dann sehen wir weiter. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

5. Platz beim Bike 4 Help Prolog

Hallo zusammen!

Gestern nahm ich beim Bike 4 Help Prolog in Sölden teil. Dieser Prolog wird im Rahmen des Ötztaler Radmarathons ausgetragen. Das wichtigste bei diesem Prolog ist aber, dass Menschen geholfen wird, die nicht wie wir Radfahren können. Das ganze Startgeld kommt diesen Menschen zu gute, was ich sehr super finde. Da der Prolog im Rahmen vom Ötztaler Radmarathon ausgetragen wird, ist dieser natürlich extrem besetzt, da hier sehr viele internationale Starter dabei sind. Auf die einzelnen Starter will ich nicht eingehen, da wie immer alle sehr sehr stark sind. Die Strecke ist mit 1,2 km und 129 Höhenmeter auch nicht schmal. Pünktlich um 18.32 Uhr erfolgte mein Start. Ich gab gleich von Anfang an alles, die ersten 300 Meter waren flach und dann folgte eine brutale Linkskurve. Diese erwischte ich sehr gut und ab jetzt hieß es 129 Höhenmeter auf 900 Meter zu bewältigen. Die Strecke war steil ohne Ende, ich würgte mit allem was ich hatte hinauf. In der Mitte hatte ich mal kurze Probleme, am Schluss über die letzten Kehren gab ich nochmals alles und finishte nach 3 Minuten, 54 Sekunden und 9 Hundertstel. Dies war in der Overall Wertung der 5. Platz, nur 3,5 Sekunden hinter dem Sieger. Gratulation an den Sieger und an alle 145 Starter. Für mich war es sehr schade, dass mir die 3,5 Sekunden gefehlt haben, aber ich kann mir nichts vorwerfen. Ich habe echt alles gegeben. Zum Trost war ich dann der Beste Österreicher, was mich doch auch stolz macht. Mit dem Rennen war ich sehr zufrieden, mehr kann ich derzeit leider nicht leisten, momentan ist die Situation einfach nicht so leicht. Danke an den Veranstalter für das tolle Rennen, aber wichtiger ist, die Hilfe für die Menschen die nicht wie wir Radfahren können, vielen Dank für euer Engagement. Die besten 16 dürfen beim Ötztaler Radmarathon vom Startblock 1c fahren. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Papa, bitte immer weiter kämpfen. So jetzt werde ich mich erholen und dann schauen wir mal weiter. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

1. Platz beim Mittenbergrennen

Hallo zusammen!

Gestern nahm ich beim 59. Bike Rennen – Mittenbergrennen in Chur (Schweiz) teil. Dies ist ein Einzelzeitfahren mit dem MTB über 5 km und 440 Höhenmeter. Der Untergrund ist komplett auf Schotter. Am Start standen 70 Fahrer- und innen, darunter sehr starke MTB-Fahrer wie z.B. Paul Fischer, Michi Allgäuer, Michael Müller, Marcel Ender, Heinz Joos, Janis Spescha, Jon Schätti,…, um nur sehr wenige zu nennen. Pünktlich um 18.47 Uhr erfolgte der Startschuss für mich. Gleich von Anfang an gab ich Vollgas. Es fühlte sich gleich schon sehr hart an, aber ich drückte den ersten Kilometer gleich mit Vollgas weg. Es war verdammt hart, aber ich hatte ein gutes Gefühl. So fuhr ich mit Vollgas weiter, aber ungefähr ab der Hälfte kam der Mann mit dem Hammer, ich war stehend K.O., die Muskeln, die Atmung, alles war total am Limit. Ich dachte auch ans Aufgeben, ich konnte einfach nicht mehr. Irgendwie kämpfte ich mich dann noch hinauf. Ich gab immer noch alles, war aber platt ohne Ende, es ging einfach gar nichts mehr. Ich hatte auch teilweise gedacht, ich komme nicht mehr hinauf. Ich schaltete ein paar Gänge runter und gab einfach alles, ich kämpfte echt am Limit, es war brutal hart. Irgendwann erreichte ich dann den letzten Kilometer, aber ich konnte nicht mehr zulegen, ich fuhr einfach was ging und war nach 18 Minuten, 31 Sekunden und 3 Hundertstel im Ziel. Dass ich langsamer wie im Juni sein werde, war mir vor dem Start schon klar, aber dass ich so leiden musste, hätte ich nicht gedacht. Ich bin stolz darauf, dass ich einfach alles gegeben habe. Vielleicht bringt mich das auch ein bisschen weiter. Zu meiner großen Überraschung war dies dann sogar noch der Tagessieg, dies ist ein absoluter Traum, denn in einem Jahr beide Austragungen am Mittenberg zu gewinnen ist auch nicht normal – vielen Dank. Danke an Michi fürs mitnehmen, war wieder ein super Tag. Vielen Dank an den Veranstalter für das tolle Rennen. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> MTB ersichtlich. Ich hoffe ich kann mich jetzt ein wenig erholen und dann schauen wir mal weiter. Die Saison ist doch schon ziemlich lange und privattechnisch ist es derzeit halt auch sehr schwer, was aber nicht als Ausrede gesehen und gelten darf. Papa bitte kämpfe so weiter. So jetzt ist Erholung angesagt und dann schauen wir weiter. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

1. Platz beim Arlberger Bike Classic MTB Rennen

Hallo zusammen!

Heute nahm ich beim Arlberger Bike Classic MTB Rennen in St. Anton am Arlberg teil. Da ich ja für das Team MooserWirt St. Anton am Arlberg unterwegs bin ist dies natürlich unser 2. Heimrennen neben dem Arlberg Giro. Die Streckendaten sind mit 19,8 km und 720 Höhenmeter auch nicht schwach. Am Start standen wie immer sehr starke MTB Fahrer wie z.B. der Italiener Walter Platzgummer, Christoph Gobber, Alex Tschofen, Silvano Wolf, Franz Denifl, Paul Nothdurfter,…, um nur sehr wenige zu nennen. Pünktlich um 10.15 Uhr erfolgte der Startschuss. Gleich nach gut 100 Meter ging es schon eine brutale Rampe hinauf. Gleich versuchte ich Vollgas zu geben. Dies klappte auch sehr gut, aber Christoph Gobber blieb immer dran. Ich gab mehr wie alles, meine Lunge brannte schon ohne Ende, aber Christoph Gobber konnte die „Löcher“ immer wieder zufahren. Auf Höhe des Karl Schranz Hotels konnte ich aber ein Loch reißen, meine Lunge brannte schon ohne Ende. Jetzt ging es quer über die Arlberg Bundesstraße, danach ging es leicht steigend und dann leicht abwärts bis zur nächsten Steigung. Mittlerweile ist der Untergrund auf Schotter übergangen. Ich versuchte die Steigung mit Vollgas zu fahren. Hinten mir sah ich Gottseidank noch niemanden. Als ich oben war, ging es eine kurze aber steile Abfahrt hinunter. Ich ließ es laufen wie es ging, danach ging es um den schönen „See“ herum und dann leicht abwärts. Hier drückte ich Vollgas aufs Pedal, aber musste auf die Wanderer aufpassen, da heute doch einige unterwegs waren. Nach dieser Tempobolzerei folgte schon der nächste Anstieg. Wieder auf Schotter ging es teilweise auf sehr steilen Rampen hinauf. Nach einer Quälerei erreichte ich dann irgendwann die Kuppe. Hinter mir sah ich Gottseidank noch niemanden. Nach einer steilen und kurvenreichen Abfahrt ging es in die nächste Auffahrt. Diese war nicht ganz so lang, aber doch sehr hart. Irgendwann erreichte ich dann den Fluss, kurz über die Brücke springen und dann folgte der finale Anstieg. Jetzt ging es nochmals brutal steil hinauf. Hier war ich echt schon am Limit, drückte aber hinauf was noch ging. Als ich oben war ging es jetzt noch eine steile Schipiste hinunter nach St. Anton. Nach einer kurvenreichen und steilen Abfahrt erreichte ich dann den Bahnhof in St. Anton. Jetzt ging es über dem Bahnhof über 2 kleine aber sehr steile Rampen hinauf bzw. hinunter und dann erreichte man schon die 1 Kilometer Marke. Jetzt gab ich nochmals alles und konnte nach 47 Minuten, 58 Sekunden und 2 Hundertstel als 1ter Overall, knapp vor Christoph Gobber und Walter Platzgummer finishen. Echt ein Traum, mit dem hätte ich nach dieser „schweren“ Woche nicht gerechnet. Heute war es brutal hart, die Strecke fordert wirklich alles ab, es war verdammt hart. Gratulation an alle Finisher und natürlich ans Team MooserWirt für diesen sehr erfolgreichen Tag. Danke an den Veranstalter für das tolle Rennen und an die Zuschauer. Papa bitte kämpfe so gut weiter, wie bisher. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> MTB ersichtlich. Jetzt werde ich versuchen mich zu erholen und dann schauen wir mal weiter. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

1. Platz beim Vita Club Race am Salzburgring

Hallo zusammen!

Gestern nahm ich beim „Tag des Rades“ in Salzburg teil. Dies ist ein Rundstreckenrennen auf der Rennstrecke des Salzburgringes –> Vita Club Race am Salzburg Ring. Da ich auch schon ein Rennen auf dem Red Bull Ring in Spielberg gefahren bin, wollte ich auch einmal ein Rennen auf der 2ten Rennstrecke Österreichs am Salzburgring mal fahren. Ohne Streckenkenntnisse kam ich zum Ring. Die Daten für den Ring liegen pro Runde bei 4,255 km und 23 Höhenmeter mit einer max. Steigung von 3,8%. Die Rennstrecke liegt sehr sehr schön im „Hinterland“ von Salzburg. Wie in einen „Kessel“ ist die Rennstrecke eingebettet, es gibt 2 sehr lang gezogene Kurven, 2 Schikanen und eine leichte Steigung auf der Gegengerade mit „vollem Gegenwind“. Wir mussten 15 Runden absolvieren, d.h. 64 km und 345 Höhenmeter standen am Programm. Am Start standen 86 Fahrer- und innen. Da dieses Rennen zum Consul-Cup gehört, haben die „älteren Teilnehmer“ einen Zeitvorsprung, d.h. der erste Block startet um 14:30:00, der zweite Block um 14:30:30, der dritte Block um 14:31:00 und der letzte Block wo ich fahren durfte um 14:31:30. Die Zeit startet erst nach dem Start des letzten Blockes. Bei über 30° Grad und teilweise sehr starkem Wind startete ich mit meinem Block um 14:31:30. Puh, ich war total nervös, auf der Rennstrecke ist es immer etwas Besonderes. Unser Ziel war es natürlich zuerst auf die Führungsgruppe aufzuschließen. Die erste Runde ging gleich schnell zur Sache, in der Steigung gab ich gleich alles und wir konnten schon ein paar Fahrer einholen, in der zweiten Runde das gleiche und dann konnten wir zur Führungsgruppe aufschließen. Es waren gut 50 Mann vorne und keiner bis auf 2-3 wenige halfen mir in der Führungsarbeit. In der 3ten Runde versuchte ich alles in der Steigung, aber die Gruppe blieb zusammen. Immer das gleiche Bild, keiner wollte vorne fahren,… In der 4ten Runde gab ich so Vollgas in der Steigung, dass ich fast vom Rad fiel, ich gab alles, jetzt ging eine kleine Lücke auf. Hinter mir waren nur noch Thomas Wagner, Gerfried Eder und ein weiterer Fahrer. Zu 4 gaben wir jetzt Vollgas, die große Gruppe hinter uns ließ nicht locker. Eine Runde später waren wir dann noch zu 3 unterwegs. Ich gab immer alles und bei jeder Steigung hielt ich so rein, wie ich noch konnte, damit das Loch nach hinten größer wurde. Es war so verdammt hart, einfach nur brutal,… Ich starb wirklich mehrere Male. Jede Runde das gleiche, in der Steigung und die anderen Streckenabschnitte fuhr ich vorne, Thomas Wagner fuhr immer auf der Start-Ziel Gerade vorne. Gerfried Eder fuhr mit uns mit, versicherte uns aber, dass er nicht attackieren wird. Gerfried kenne ich doch schon längere Zeit und  ich vertraute Ihm, was sich auch als richtig herausstelle. So ging es Runde für Runde, immer gleich weiter,…. Jede Steigung wurde zur vollen Qual, das Tempo war extrem hoch, der Wind in der Steigung brutal und die Gruppe von hinten drückte. Irgendwann dann 2 Runden vor Schluss kurz vor dem Kollaps hatten wir dann gottseidank ein größeres Loch. Die letzten 2 Runden in der Steigung gab ich nochmals alles, aber es änderte sich nichts. Wir 3 kamen auf die Zielgerade, vor der letzten Schikane war ich an der 2ten Position. Jetzt gab ich einfach auf der Start-Ziel Geraden alles und konnte ganz ganz knapp vor Thomas Wagner und Gerfried Eder gewinnen. Die Zeit betrug 1 Stunde, 26 Minuten, 42 Sekunden und 5 Hundertstel. Man, wie geil ist das denn, Sieg auf dem Salzburgring. Mit dem hätte ich echt nicht gerechnet, einfach ein Traum. Danke an den Veranstalter für das tolle Rennen. Gratulation an alle Finisher, heute war es einfach nur brutal hart, die extreme Hitze und der Wind mit dem sehr hohen Tempo machten es verdammt schwierig. Ich wusste, dass es heute so hart wird, aber dass es noch viel viel härter wurde, wusste ich nicht, puh, dies war wirklich ein verdammt hartes Rennen. Die ersten 5 Damen und 5 Herren bekamen dann noch einen Sonderpreis und dürfen im Oktober dann eine Trainingsfahrt mit dem Bora Hans Grohe Profi Gregor Mühlberger bestreiten – freue mich schon sehr darauf :-). Das Beste am heutigen Tag war aber dann sicher noch der Besuch bei meinem Papa im Spital. Papa ich hoffe ich kann dir das alles dann live noch erzählen, mach bitte weiter so. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Wie es jetzt weitergeht kann ich noch nicht sagen, da ich mich jetzt mal erholen sollte, hoffe ich bekomme das hin. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

1. Platz beim 31. Int. MTB Rennen zum Hahnenkamm

Hallo zusammen!

Heute nahm ich beim 31. Int. MTB-Rennen zum Hahnenkamm teil. Die Strecke führte vom Stadtzentrum Kitzbühel über 9,2 km und 909 Höhenmeter hinauf zum Hahnenkamm. Dieses Rennen ist der absolute Klassiker und darum sind hier extrem starke Fahrer am Start, wie z.B. Andreas Seewald, Christian Bauer, Guido Thaler, Uwe Tremetzberger, Wolfgang Hofmann, Christian Ortner, Andreas Lenz, Stefan Öttl, Christof Hochenwarter, Werner Huber, Robert Berger, Christoph Köck, Klaus Kreidl, Michael Mayer, HPO (super HPO, dass du wieder im Sattel sitzt, es freut mich sehr, dass du wieder dabei bist!),…, um nur sehr wenige zu nennen. Ich bin dieses Rennen schon mal vor 6 Jahren mitgefahren, allerdings war hier der Streckenverlauf etwas anders, darum wollte ich heute einfach nochmals dabei sein. Am Start war isch sehr nervös, da heute sehr sehr starke MTB-Fahrer am Start standen. Pünktlich um 11.00 Uhr erfolgte der Startschuss für das über 100 Mann / Frau große Starterfeld. Nach einer neutralen Runde in der Stadt erfolgte nach der Bahnschranke dann der Startschuss. Gleich am Start attackierte Michael Mayer. Ich konnte die ersten Meter mit Ihm mithalten, musste aber dann auf mein Tempo gehen, da die Steigung hier schon extrem war. Nach dieser gewaltigen Rampe folgte dann ein etwas flacherer Abschnitt. Mittlerweile war ich in einer Gruppe mit Robert Berger, Wolfgang Hofmann, Christian Ortner, Christoph Köck, Christian Bauer und Christof Hochenwarter. Vor uns fuhren Michael Mayer und Andreas Seewald. Nach einem guten Kilometer Fahrt ging dann die Strecke auf Schotter über. Das Tempo war extrem hoch und das Feld zog sich extrem in die Länge. Ich hatte am Ende der Gruppe große Mühe zum mithalten, fuhr aber immer mein Tempo. So ging es über Rampen, dann flächere Passagen, dann wieder Rampen hinauf. Bei Kilometer 3 war ich hinter Andreas Seewald, Christof Hochenwarter, Robert Berger, Wolfgang Hofmann und Christian Bauer an der 6. Stelle. Knapp hinter mir Christoph Köck und Christian Ortner. Nach ungefähr 4,5 Kilometer Fahrt folgte dann eine kurze aber doch tückische Abfahrt. Nach dieser Abfahrt folgte dann wieder eine brutale Rampe. Ich kämpfte was ging und war bei Kilometer 6 hinter Andreas Seewald, Christian Bauer, Wolfgang Hofmann an der 4ten Stelle, knapp vor Robert Berger. Ich war super motiviert und kämpfte. Bei Kilometer 8 lag ich dann an der 3ten Stelle, knapp vor Wolfgang Hofmann. Ich dachte ich wäre schon auf der letzten Rampe und gab nochmals alles und konnte auf den 2ten Christian Bauer aufschließen. Scheiße, jetzt sah ich, dass es nach links weg geht und doch noch einige Meter steil hinauf ins Ziel ging. Auf der letzten Rille kämpfte ich mit Christian Bauer Seite an Seite Richtung Ziel. Knapp hinter uns war Wolfgang Hofmann und Robert Berger. Bei der 100 Meter Marke gab ich nochmals alles und konnte den Sprint knapp gewinnen und somit lag ich im Ziel hinter Andreas Seewald und knapp vor Christian Bauer an der 2ten Stelle Overall. Knapp hinter uns kamen dann Wolfgang Hofmann, Robert Berger, Christoph Köck,…. ins Ziel. In der Altersklasse war dies sogar der 1. Platz. Man, wie geil ist das denn. Mit so einem Ergebnis bei so einem Rennen hätte ich nie im Leben gerechnet, ich kann es selber noch nicht glauben, einfach ein Traum. Heute lief es wirklich super. Bei der Siegerehrung bekam ich dann die „Gams von Kitzbühel“ – hey Papa jetzt hast du auch eine, ich gebe „Sie“ dir wenn du wieder zu Hause bist. Gratulation an den Sieger und an alle Finisher. Die Strecke ist wirklich sehr hart zu fahren. Danke an den Veranstalter für das tolle Rennen. Das Beste war aber, dass ich beim Heimweg noch meinem Papa im Krankenhaus besuchen durfte. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> MTB ersichtlich. Jetzt werde ich versuchen mich zu erholen und gut zu regenerieren und dann schauen wir mal weiter. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

2. Platz beim Highlander Radmarathon

Hallo zusammen!

Heute nahm ich beim Highlander Radmarathon in Hohenems teil. Ich entschied mich für die lange Strecke, d.h. für den Highlander, da hier auch die Vorarlberger Meisterschaft im Radmarathon ausgetragen wurde. Die Strecke ist mit 180 km und 4.040 Höhenmeter extrem schwer. Am Start standen sehr viele Fahrer aus dem In- und Ausland wie z.B. Bob Michels, Florian Lipowitz, Daniel Debertin, Daniel Pechtl, Thomas Gschnitzer, Stefan Kirchmair, Manuel Schreiber, Jan Schmidt, Wolfi Pfister, Mathias Nothegger,…., um nur wirklich sehr wenige zu nennen. Pünktlich um 06.00 Uhr erfolgte der Start für das 1.300 Mann/Frau große Starterfeld. Gleich nach der Ortsausfahrt drückte das Führungsauto auf die Tube. Bis nach Dornbirn wurden Geschwindigkeiten von 50 – 54 km/h gefahren. Es war brutal hart, das Feld riss komplett auseinander. In Dornbirn schätze ich mal, dass vielleicht noch 50 Fahrer vorne in die erste Steigung Bödele einbogen. Auch ich hatte hier große Probleme im Windschatten dran zu bleiben. Ich fuhr mein Tempo das Bödele hinauf. Ich kämpfte was ging, es war brutal hart, aber ich schaffte es zusammen mit Manuel Schreiber und einem weiteren Fahrer die Passhöhe gute 15 Sekunden nach der Spitzengruppe (ca. 15 Mann) zu überqueren. In der Abfahrt kam ich dann nicht zurecht, es wurde soviel riskiert. Ich ging das Risiko nicht mit und war dann nach der Abfahrt alleine. Vor mir die Spitzengruppe und hinter mir eine weitere Gruppe – eine echt Scheiß Situation. Was soll ich machen, einfach weiter fahren. Nach vorne wurde das Loch immer größer und von hinten hat mich dann eine kleine Gruppe eingeholt. Am Anfang harmonierten wir nicht so gut, aber irgendwann lief es dann. Mittlerweile sind von hinten nochmals ein paar aufgeschlossen und wir alle zusammen fuhren echt ein super Tempo. In Au konnten wir dann auf die Spitzengruppe wieder auffahren. Ab hier war ich dann brutal motiviert. Jetzt stand auch schon der lange Anstieg hinauf zum Hochtannbergpass an. Vorne attackierten Stefan Kirchmair und Mathias Nothegger: Ich konnte mich in der Verfolgergruppe mit 13 Mann super halten. Es war verdammt hart, aber ich schaffte es mit der Verfolgergruppe auf den Hochtannbergpass zu kommen. Jetzt ging es durch Warth, Lech nach Zürs. Wir alle fuhren gut zusammen und erreichten dann schnell Zürs. Jetzt folgte der Anstieg hinauf zum Flexenpass. Hier fuhr Thomas Gschnitzer alles von vorne, puh, es war verdammt hart, aber ich konnte mithalten. Kurz vor dem Flexenpass attackierte ich nochmals und konnte als erster der Gruppe über die Sektion-Control Matte fahren. Jetzt mussten wir 18 Minuten bis nach Wald am Arlberg einhalten. Bei weniger erfolgt die Disqualifikation. Stefan Kirchmair und Mathias Nothegger warteten und so waren wir dann eine 15 Mann Gruppe. Wir fuhren normal den Arlberg hinunter und waren nach etwas mehr als 18 Minuten in Wald am Arlberg und somit konnten wir alle gleich weiter fahren. Durch das Klostertal wechselten wir uns gut ab. In Bludenz folgte dann nochmals ein Anstieg durch Bludenz, puh, der tat mir weh, aber ich wollte heute die große Runde fahren. In Ludesch dann die Abzweigung, 10 Mann inklusive mir fuhren rechts nach Raggal und 5 Mann fuhren gerade aus ins Ziel nach Hohenems (Rund um Vorarlberg Strecke). Gleich zog die Straße nach Raggal an. Vorne das gleiche Spiel, Mathias Nothegger und Stefan Kirchmair attackierten. Ich fuhr mein Tempo und war immer an 6-8ter Position. Ich wusste was jetzt auf mich zukam und fuhr was ich konnte. Zusammen mit dem Corratec-Team Fahrer Bob Michels erreichte ich dann Raggal. Wir fuhren auf Position 6 und 7. Nach der Ortsdurchfahrt Raggal erfolgte eine schnelle und kurvenreiche Abfahrt. Doch jetzt folgte der sehr schwere Anstieg zum Faschinajoch. Immer noch war ich mit dem Belgier unterwegs. Wir beiden pushten uns sehr gut und gaben immer alles, vielleicht teilweise auch zu viel. Es war verdammt hart. Ungefähr in der Mitte des Anstieges konnten wir dann den Italiener Fabio Tugnoli ein- und überholen, somit unsere Plätze 5 und 6. Ich war so motiviert von dieser Platzierung und gab immer alles. Nach einem brutal harten Kampf erreichte ich dann zusammen mit Bob das Faschinajoch. Nach der schnellen Abfahrt durch die Galerie erfolgte schon der nächste Anstieg zum Furkajoch. Die ersten Kilometer durch Damüls waren nochmals brutal steil. Auch hier pushten wir beide uns extrem, aber ich konnte mithalten, ich gab einfach alles. Nach harten Kilometern erreichte ich dann zusammen mit Bob das Furkajoch. Jetzt erfolgte die sehr schnelle, kurvenreiche und schmale Abfahrt hinunter ins Laternsertal. Im oberen Teil fuhr Bob vor mir und im unteren Teil fuhr ich vorne. Irgendwann erreichten wir beiden zusammen dann die 2. Sektion Control kurz vor Innerlaterns. Hier mussten wir mindestens 14 Minuten bis hinunter nach Muntlix einhalten, eine Unterschreitung wäre die Disqualifikation. In der Abfahrt schlossen wir dann auf den 4ten Florian Lipowitz auf. Ich sah schon, dass wir viel zu schnell waren. Unten in Muntlix waren wir gut 3 Minuten zu früh. Ich bremste vor der Matte und wartete. Florian Lipowitz und Bob Michels fuhren einfach weiter. Puh, dies traute ich mich nicht, da ich nicht Disqualifiziert werden wollte. Nachdem ich die Zeit eingehalten hatte, machte ich mich alleine auf den Weg ins Ziel nach Hohenems. Scheiße, dies war nochmals brutal hart, die Steigungen in Weiler und dann St. Arbogast waren nochmals die Hölle, aber ich drückte durch. Danach noch die leichte Abfahrt durch Götzis, dann die lange Gerade nach Hohenems und dann nochmals die ansteigende Gerade ins Ziel. Ich gab nochmals alles und konnte nach 5 Stunden, 1 Minute und 59 Sekunden als 5ter Overall finishen (Sektion-Control Zeiten wurden nicht gewertet). Dadurch, dass Florian Lipowitz und der hinter mir platzierte Bob Michels die Sektion-Control Zeit nicht eingehalten haben, wurden die beiden leider Disqualifiziert – sehr ärgerlich. Ich wurde somit einen Platz nach vorne gereiht und konnte so hinter Stefan Kirchmair, Mathias Nothegger, Daniel Debertin und knapp vor Daniel Pechtl den Radmarathon an der 4ten Stelle Overall finishen. In meiner Altersklasse war dies der 2. Platz. In der Vorarlberger Radmarathon Meisterschaft war dies hinter Mathias Nothegger und vor Manuel Schreiber auch der 2te Platz, d.h. Vizelandesmeister im Radmarathon – man wie geil ist denn das. Von dieser Medaille träume ich schon sehr sehr lange, aber ich habe dies nicht für möglich gehalten, heute habe ich es versucht und es hat geklappt – dies ist ein absoluter Traum für mich. Papa ich habe es geschafft :-), ich hoffe ich kann und darf dir das bald persönlich mitteilen – dies würde ich mir so sehr wünschen. Vielen vielen Dank an alle Zuschauer, die mich heute so super motiviert haben. Heute lief es einfach super für mich, ein sehr sehr schöner Tag, der aber auch so verdammt hart war. Das größte Dankeschön geht aber an meine beiden Betreuer – ihr seit der absolute Wahnsinn. Gratulation an den Sieger und an alle Finisher. Vielen Dank an den Veranstalter für das tolle, aber sehr harte Rennen. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Puh, ich hoffe ich kann mich hier wieder einigermaßen erholen und dann schauen wir weiter. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

4. Platz beim Arlberg Giro

Hallo zusammen!

Heute nahm ich beim Arlberg Giro in St. Anton am Arlberg teil. Dies ist für unser Team das „Heimrennen“ und wir waren alle total motiviert. Am Start standen 1.500 Fahrer aus dem In- und Ausland, darunter die besten Radmarathon Fahrer der Szene, wie z.B. der Vorjahressieger Michael Spögler, Mathias Nothegger, Stefan Kirchmair, Christoph Brandt, Patrick Hagenaars, Thomas Gschnitzer, Daniel Debertin, Christian Haas, Fabian Gut, Linus Stari, Simon Betz, Nicola Edelmann, Maximilian Hornung, Fadri Barandun, Tobias Jenny, Hannes Kapeller, Daniel Pechtl, …., um wirklich nur sehr sehr wenige zu nennen. Pünktlich um 7.00 Uhr erfolgte der Startschuss in St. Anton am Arlberg. Zuerst ging es das Dorf hinaus und dann mit Vollgas den Arlbergpass hinauf. Die ersten gut 2 Kilometer bei der Steigung vom Arlbergpass „durfte“ ich vorne fahren, aber ab dem Mooserkreuz griff Stefan Kirchmair an und das Tempo wurde brutalstens angezogen. Ich konnte mich in der Verfolgergruppe halten, aber kurz vor der Passhöhe bekam ich brutale Probleme und musste das Tempo reduzieren und fiel so ein paar Positionen zurück. Da es heuer ab Stuben neutralisiert war, blockte natürlich jeder bis zur Zeitmatte hinunter was ging. Ich lies es auch Vollgas laufen und war unter anderem in der Gruppe mit Andi Traxl, Fadri Barandun,….. Jetzt musste mindestens 14 Minuten bis Wald am Arlberg auf dem Tacho stehen, eine Unterschreitung der Zeit heißt Disqualifikation. Das Führungsfahrzeug holten wir gleich ein, da es sehr langsam war. Bis Wald am Arlberg benötigten wir ungefähr 18 Minuten hinter dem Führungsfahrzeug und so war die Gruppe ab Wald am Arlberg wo die Zeit wieder weiter ging auf etwa 200 Mann angewachsen. So fuhr man das Klostertal Richtung Bludenz und weiter ins Montafon. Teilweise wurde schnell, teilweise sehr langsam gefahren, Attacken waren auch dabei. Ich habe es auch versucht, aber leider auch ohne Erfolg. Kurz vor St. Gallenkirch wurde ernst gemacht und ab hier gab man Vollgas. Die Gruppe fiel hier auch auseinander. Kurz vor dem Anstieg Bielerhöhe wurde das Tempo nochmals extrem angezogen, bei der Mautstelle war ich eigentlich schon K.O. Ab hier fuhr dann jeder sein eigenes Tempo. Ich kämpfte was ging und war dann mit Tobi Jenny und Patrick Hagenaars unterwegs. Es war brutal hart, ich war einfach mehr wie am Limit. Gute 7 Kilometer unter der Passhöhe war auf einmal meine Steckachse am Vorderrad total locker. Ich sprang vom Rad und habe diese wieder angezogen, dies war fatal, gleich ein kleiner Krampf und der Rhythmus war irgendwie weg. Von hier weg, war es nur noch hart, ich kämpfte was ging, aber das Loch konnte ich nicht mehr zumachen. Diese 7 Kilometer bin ich einige mal gestorben, es war echt brutal. Als ich oben war gingen wir zu 3 in die Abfahrt. Der KFZ-Verkehr war brutal, hier wurde doch einiges an Zeit liegen gelassen und es waren auch teilweise gefährliche Aktionen dabei, Gottseidank ging alles gut. Von hinten rollten einige an uns heran, aber wir holten auch einige von vorne wieder ein. So ging es das ganze Paznauntal mit einer ungefähr 30 Mann Gruppe hinaus. Am Ende des Paznauntals stellte sich wieder eine Rampe bis Pians auf. Hier gab ich alles und attackierte. Es ging nur Fadri Barandun und Nicola Edelmann mit. Wir 3 harmonierten super zusammen und konnten die große Gruppe die ersten Kilometer nur ganz ganz knapp hinter uns halten. Es ging jetzt stetig Bergauf Richtung St. Anton am Arlberg. Es war echt brutal hart, aber irgendwie hat es Spaß gemacht. Ungefähr 20 Kilometer vor dem Ziel schloss dann noch Simon Betz und Maximilian Hornung auf uns auf. Zu 5 fuhren wir jetzt Richtung St. Anton am Arlberg – dem Ziel entgegen. Gute 10 Kilometer vor dem Ziel fing es dann an, ständige Attacken und Vollgas. So ging es dann auch nach harten Fights auf die Zielgerade. Wir alle 5 sprinteten was ging bis zur totalen Erschöpfung :-). Nach 3 Stunden und 54 Minuten (neutrale Zone abgezogen) konnte ich als 13ter Overall und 4er in meiner Altersklasse finishen. Dies ist ein absolutes Traumergebnis für mich, mit so einem Ergebnis hätte ich nie gerechnet, echt ein Traum, aber es war heute nur noch hart. Gratulation an den Sieger Mathias Nothegger und natürlich an alle Finisher. Auch unser Team konnte super Ergebnisse einfahren, darunter die Klassensiege von Dani und Andi. Da beim Arlberg Giro die ersten 4 jeder Altersklasse geehrt wurden, durfte ich auch zur Siegerehrung, echt super, freut mich riesig. In der Teamwertung wurden wir auch ausgezeichneter 4ter und durften dann nochmals zur Siegerehrung. Gratulation an das ganze Team :-). Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Papa, wie immer und jede Sekunde denke ich an dich. So jetzt muss ich ein paar Tage rausnehmen und versuchen mich zu erholen, es war die letzten Tage echt brutal hart und dann schauen wir, wie es weitergeht. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti