1. Platz beim Mörbischer Zeitfahren – RR

Hallo zusammen!

Am Samstag nahm ich beim Mörbischer Zeitfahren in Mörbisch am See teil. Es galt eine Strecke von 26 km mit ca. 235 Höhenmeter zu bewältigen. Nachdem ich mit dem TT Rad gefahren bin, hatte ich eine gute Stunde Zeit zum Erholen. Nach dem TT Rad war ich doch total im Sand und überlegte mir noch einen Start. Ich wollte aber unbedingt nochmals fahren. Um 16.43.00 Uhr war ich an der Reihe. Ich versuchte gleich ein für mich hohes Tempo zu fahren. Die beiden schwierigen links Kurven, dann die rechts Kurve und wieder links Kurve konnte ich gut erwischen. In der Rosengasse fuhr ich was ich hatte, die letzte Kuppe tat extrem weh und die Steigung bis ganz hinauf den Weinreben entlang war auch brutal. Nach etwas mehr als 2 km war man oben, jetzt die doch heiße Abfahrt dem Grenzzaun entlang gab ich Vollgas, zwischen den beiden Zollämter durch auch nochmals Vollgas. Ich war körperlich am Limit, aber ich kämpfte was ich hatte. Nach dem Gegenanstieg ging es dann wieder kurz abwärts, ich gab alles, auch bei den starken Gegenwindpassagen gab ich einfach alles. Ich kannte ja meine Zeit auf dem TT und war eigentlich mit der Rennradfahrt zufrieden, obwohl ich zwischendurch doch gröbere Probleme hatten. Nach einigen Kilometer und vielen Kurven weiter, der letzte harte Anstieg. Ich drückte was ich hatte, es war unglaublich hart. Oben angekommen, volle Konzentration für die letzten Kilometer. Die 3 Kilometer durch die Weinreben total schwierig und technisch mit brutalen Kurven. Alles gut gegangen und auch halbwegs schnell, hoffte ich zumindest. Die letzten 2 welligen Kilometer ins Ziel waren nochmals brutal. Nach 38 Minuten, 43 Sekunden und 3 Hundertstel (40,29 km/h Durchschnitt) war ich im Ziel. Dies war in meiner Klasse der 1. Platz, ganz knapp vor Gerhard Speckl vom Hill Racing Team und vor dem Vorjahressieger Markus Pretzsch. Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden, es ist echt eine knüppelharte Strecke, die total anspruchsvoll und auch sehr technisch ist. Gratulation an alle Teilnehmer, danke an den Veranstalter für das tolle Rennen. Ich freue mich sehr, dass ich das letzte Rennen der Saison noch gewinnen konnte. Heuer war echt ein brutales Jahr für mich, am 5. Jänner wurde ich operiert, danach 6 Wochen absolute Ruhe und nur liegen, …., viele Zugeständnisse wurden mir nach der OP abgesagt bzw. nicht eingehalten, es war nicht mehr sicher, ob ich nochmals fahren kann. Ich muss ehrlich sagen, das Fahren ist nicht mehr das gleiche wie vorher, wird es auch nicht mehr werden, aber der Spaß ist immer noch da. Ich gebe Tag für Tag mein Bestes und bin glücklich, dass ich überhaupt noch Radfahren kann, teilweise aber auch mit extremen Schmerzen,……. Vielen vielen Dank an meine Sponsoren, die mich heuer so super unterstützt haben, vielen vielen Dank. Ein großes Dank geht an meine Freundin, die bei jedem Rennen dabei war und mich immer unterstützt hat, vielen Dank dafür. Jetzt werde ich versuchen meinen Körper zu erholen und hoffentlich neu aufzubauen und hoffentlich habe ich auch einen guten Winter. Jetzt werde ich die Zeit mit meinen „2 Damen“ zu Hause genießen. Wie es nächstes Jahr weiter geht möchte ich noch nicht verraten. Macht es gut und hoffentlich bis bald. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

10. Platz beim Mörbischer Zeitfahren – TT

Hallo zusammen!

Am Samstag nahm ich beim Einzelzeitfahren in Mörbisch am See teil. Meine Freundin und ich machten uns ein schönes Wochenende im Burgenland und ich durfte das Zeitfahren bestreiten. Um 14.45 Uhr war ich an der Reihe. Am Start natürlich nur Spezialisten aus Deutschland, Österreich, Ungarn, meiner Meinung nach die Besten. Jeder wollte nochmals dieses Zeitfahren absolvieren. Gleich nach dem Start ging es 2x links, dann rechts und dann wieder links weg und dann war man in der berühmten Rosengasse. Die Gasse wurde immer steiler und am Ende sogar sau steil. Als man die Kuppe erreicht hatte, ging es nochmals über einen Kilometer stetig den schönen Weinreben entlang hinauf. Als man oben war, konnte man eigentlich erstmalig in die Aeroposition gehen. Jetzt war viel Mut gefragt, es ging jetzt gute 2 Kilometer im Wald am Grenzzaun zu Ungarn entlang. Sehr unübersichtlich und doch scharfe Kurven. Irgendwann rauschte man zwischen beiden Zollämter durch und schon ging es dem Grenzzaun weiter entlang, bis man auf ein Feld kam, wo wieder ein Gegenanstieg wartete. Puh, ich merkte hier schon deutlich, dass ich nicht mehr so in Form bin, ich war total kaputt, kämpfte aber Vollgas weiter. Irgendwann war man dann bei der Rechtskurve. Jetzt fuhr man auf einer holprigen Straße entlang, Wind ohne Ende, fast schon Sturmartig. Man hatte Mühe das Rad zu halten, denn der Wind kam von der Seite. Nach einer scharfen Rechtskurve kam der Wind dann von vorne. Jetzt wurden wieder Felder durchfahren und einige Kurven gemeistert bis man zum letzten Anstieg kam. Dieser war etwas mehr als einen Kilometer lang. Ich litt brutal und konnte nicht mehr auf Schub fahren. Oben angekommen folgte dann eine gut 3 Kilometer Abfahrt mit sehr vielen Kurven, engen Stellen, Haarnadelkurven durch die Weinreben. Die letzten gut 2 Kilometer ins Ziel waren dann noch sehr wellig, ehe man nach 26 Kilometer und gut 235 Höhenmeter das Ziel erreichte. Meine Zeit betrug 38 Minuten, 28 Sekunden und 8 Hunderstel (40,54 km/h Durchschnitt), dies war der 10te Platz in meiner Altersklasse. Mit der Zeit und mit meiner Leistung bin ich doch sehr zufrieden. Ich bin leider einfach schon total ausgebrannt, aber ich habe wirklich alles gegeben und das Zeitfahren war technisch und körperlich sehr schwer. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Ich werde versuchen mich zu erholen und dann schauen wir mal weiter. Hoffe es geht so ähnlich wieter, lg und bis bald euer Schmitti

1. Platz beim Imst Radmarathon

Hallo zusammen!

Gestern nahm ich beim Imst Radmarathon teil. Ich entschied mich für die Strecke „Panoramarunde“, d.h. es mussten 70 km und 700 Höhenmeter bewältigt werden. Da der Start bereits um 7.30 Uhr war, hatte ich eine sehr kurze Nacht mit wenig Schlaf, aber ich war sehr motiviert. Da dies eigentlich die letzte große Radveranstaltung im Westen war, starteten hier mehr oder wenige alle Radmarthonspezialisten. Pünktlich um 7.30 Uhr ging das ca. 1.000 Mann/Frau große Feld in Bewegung. Nach gut einem Kilometer Fahrt waren wir auf der Hauptstraße und das Rennen wurde freigegeben. Ich fühlte mich gut und attackierte gleich, ich konnte mich eigentlich schon leicht absetzten, wurde dann aber vom Führungsauto ausgebremst und alles lief wieder zusammen. Egal, danach wieder versucht, hier waren noch 2-3 Mann dabei und wieder wurden wir ausgebremst und alles lief zusammen, dies war echt ärgerlich, aber nützt mal nichts. Irgendwann der nächste Angriff, ich ging auch mit. Jetzt war das Tempo brutal hoch und wir konnten uns leicht lösen. In der Gruppe dabei waren Raphael Kopper, Alex Schnerrow, David Gerstmayer, Julius Scherrer und ich. Zeitweise blieb der Abstand zum Feld gleich groß, dann wurde er geringer und dann konnten wir 5 uns doch noch absetzen. Wir 5 arbeiteten super zusammen und gaben bis zum Anstieg Holzleitensattel wirklich alles. Beim Anstieg hinein übernahmen gleich Alex Schnerrow und Raphael Kopper das Tempo. Die ersten Kilometer im Anstieg waren brutal, ich dachte ich kippe weg. Für mich war dies zu streng, ich starb schon fast an der 4ten oder 5ten Position in der Gruppe, konnte mich aber in der Gruppe halten. In der Hälfte des Anstieges lief es dann besser und nach hartem Kampf kamen wir 5 oben gemeinsam an. Lt. Rennleitung hatten wir oben ca. 1 Minute und 40 Sekunden Vorsprung auf das große Feld. Jetzt folgte die sehr schnelle Abfahrt hinunter nach Mieming. Durch den schwierigen Kreisverkehr kamen wir alle gut durch und jetzt arbeiteten wir 5 wieder super zusammen. Es ging jetzt leicht abwärts Richtung Telfs, teilweise auch ordentlich schnell dahin. In Telfs ging es durch ein paar scharfe Kurven und Kreisverkehre und dann waren wir wieder auf der Hauptstraße. Das Tempo war hoch, wir gaben alles. Bei Kilometer 50 war dann die Streckenteilung, Alex Schnerrow, Raphael Kopper und David Gerstmayer bogen ab. Vielen Dank Jungs für das super Tempo und die perfekte Zusammenarbeit. Julius und ich fuhren geradeaus weiter. Lt. Rennleitung hatten wir jetzt nicht ganz 4 Minuten Vorsprung. Julius und ich arbeiteten super zusammen. Bei jeder Steigung gaben wir alles, aber keiner konnte sich absetzen. Ehrlich gesagt teilweise, war ich an den Anstiegen dann doch schwer am Limit und musste „tief“ gehen. Nach den Durchfahrten Ötztaler Höhe, Roppen, Obruck, Waldele und zahlreichen Kurven und teilweise schwierigen Ortsdurchfahrten kamen wir dann auf den Radweg. Auch der war eigentlich sehr technisch, teilweise sehr nass, extreme Kurven, schmal, Abfahrten, Steigung mit 18% und Gefälle mit 18% Auch hier gaben wir alles. Wir beide waren immer sehr fair unterwegs, aber schenkten uns nichts. Irgendwann dann der Ort Imst. Jetzt ging es noch ein paar Kilometer hinauf, immer steigend ins Ziel. Wir beide fuhren die ganzen Kilometer stets nebeneinander und das Tempo wurde immer höher und höher. Es war brutal hart. Irgendwann die 500 Meter Marke. Ich gab wirklich alles und konnte den Zielsprint nach 1 Stunde, 35 Minuten und 53 Sekunden ganz knapp vor Julius gewinnen. Im Ziel war ich total K.O., aber auch sehr glücklich. Für mich bedeutet dieser Sieg sehr viel, da ich nicht damit gerechnet habe und nicht gedacht hätte, dass ich dies bei dieser starken Besetzung nochmals schaffen kann. Vielen Dank an dich Julius für die sehr harte, aber stets faire Fahrweise. Heute hatte ich einfach das nötige Glück auf meiner Seite und konnte den Sprint knapp gegen den MTB-Staatsmeister gewinnen. Im Ziel hatten wir einen Schnitt von 41 km/h, dies war doch ein sehr brutales Rennen, was die Geschwindigkeit auch sagt. Ich denke meine Körner für 2021 sind jetzt verschossen. Ich weiß noch nicht wie es weitergeht. Jetzt werde ich versuchen mich zu erholen und dann schauen wir mal weiter. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Danke an den Veranstalter für das tolle Rennen. Die neue Streckenführung ist zwar ca. 3 Kilometer kürzer, aber ich denke die sicherere Variante, da die Area 47 nicht einfach zu durchfahren ist. Die Höhenmeter sind ja gleich geblieben. Vielen Dank an meine Freundin für die super Betreuung und Unterstützung. Nach diesem Wochenende spüre ich doch deutlich mein Rücken und mein Taubes Bein. Ich werde mich jetzt mal erholen und dann schauen wir mal weiter, lg und bis bald euer Schmitti

3. Platz beim Chasing Cancellara Einzelzeitfahren

Hallo zusammen!

Am Samstag nahm ich beim Chasing Cancellara Einzelzeitfahren in Lugano teil. Es galt eine Strecke von 12 Kilometer und 100 Höhenmeter im Einzelzeitfahrmodus zu bewältigen. Am Start standen 150 Fahrer- und innen, darunter sehr starke Zeitfahrspezialisten aus der Schweiz, Italien, Frankreich,…. Um 16.58.40 Uhr war meine Startzeit. Ich gab gleich vom ersten Meter Vollgas. Die Strecke war komplett abgesperrt und es waren sehr viele Zuschauer, was mich sehr motivierte. Nach gut 2 Kilometer Fahrt, bei der auch ein Kreisverkehr zu bewältigen war, ging es jetzt in den ca. 1 Kilometer langen Anstieg. Puh, der Rythmus-Brecher war brutal. Ich würgte hinauf was ging, es war brutal hart. Nach der kurvenreichen Abfahrt dem Felsen entlang ging es noch gute 2 Kilometer bis zu Wende. Ich gab einfach alles. Jetzt die Wende, diese erwischte ich sehr gut, kann auch sein, dass ich zu langsam war, weil mir die Straße nicht ausging :-). Egal, jetzt nochmals Vollgas dem Luganersee entlang ins Ziel. Nach 2 Kilometer wieder der Anstieg, der hier schmieriger war, puh, es war hart ohne Ende. Jetzt die sehr schnelle und kurvige Abfahrt hinunter nach Lugano und dann noch 2 Kilometer der Seeprominade entlang ins Ziel. Nach 16 Minuten, 4 Sekunden und 37 Hundertstel konnte ich finishen. Da Fabian Cancellera, der die Tagesbestzeit erzielte (15:29:35) ausser Wertung fuhr, war dies der für mich sensationelle 3. Platz hinter dem Profi-Triathlet Tobias Bachmann und hinter MTB-Profi Filippo Colombo. Dies war für mich ein absoluter Traum und unvorstellbar. Bei einer sehr schönen Siegerehrung bekamen wir sehr schöne Trophäen von Fabian Cancellara persönlich überreicht. Dieses Rennen lief so super für mich, es war alles sehr knapp und eng beisammen, aber ich hatte das nötige Glück. Auch mir lief es echt super, diese Erinnerung gehört ganz klar zu meinen besten Radsporterlebnissen. Vielen vielen Dank an den Veranstalter für das tolle Rennen. Vielen Dank an die sehr vielen Zuschauer. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Vielen vielen Dank an meine Freundin für die super Unterstützung und Betreuung. So jetzt werde ich versuchen mich zu erholen und dann schauen wir mal weiter, lg und bis bald euer Schmitti

6. Platz beim King of the Lake Einzelzeitfahren

Hallo zusammen!

Am Samstag nahm ich beim King of the Lake Einzelzeitfahren teil. Es galt eine Strecke von 47,4 km und 280 Höhenmeter zu bewältigen. Am Start standen 1.400 Fahrer- und innen, die in verschiedenen Klassen unterwegs waren. Ich bekam einen Startplatz für das Einzelzeitfahren Rennrad, d.h. Rennrad ohne Auflieger – vielen Dank dafür. Mir war vor dem Start schon klar, dass es sehr schwer werden wird, da die Konkurrenz hier mittlerweile übermächtig ist. Manche sprechen von der Europameisterschaft des Zeitfahrens. Mit der Startnummer 1002 durfte ich um 15.51.15 Uhr von der Rampe. Ich versuchte gleich Vollgas zu geben. Nach dem Start gleich die erste Rampe rauf und dann versuchte ich die erste Hälfte des Sees hinunter ein gutes Tempo zu fahren. Es ging wellig dahin und war schon verdammt streng, da mir vorkam, dass der Wind auch kräftig blies. Nach gut 24 Kilometer Fahrt kam dann die lange Steigung. Puh, war das hart, hier merkte ich schon ordentlich die Anstrengung. Nach der Rampe folgt dann die zweite Hälfte den See wieder hinauf. Jetzt kamen die ganzen Steigungen, die teilweise 13% hatten. Ich kämpfte echt mit Vollgas und meine Xentis Laufräder liefen super. Irgendwann die 5 Kilometer Marke, puh, war ich fertig. Ich gab nochmals alles und konnte nach 1 Stunde 5 Minuten, 33 Sekunden und 13 Hunderstel finishen (43,2 km/h Schnitt). Im Ziel leuchtete bei meiner Klasse die 1 auf, dies war ein super Gefühl, aber es war mir auch klar, dass die besten erst zum Schluss kamen. In der Endwertung konnte ich den für mich sehr guten 6. Platz erreichen. Mit meiner Zeit bin ich sehr zufrieden, ich hatte einen super Tag und es lief super. In den letzten Jahren hätte dies sogar zu einem Podest gereicht. Danke an den Veranstalter für das tolle Rennen und danke an die vielen Fans an der Strecke. Ich werde jetzt versuchen mich zu erholen und dann schaue ich weiter. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Vielen Dank an meine Freundin für die super Betreuung. Hoffe es geht so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

8. Platz beim Gamp Bike

Hallo zusammen!

Am Sonntag fand der „Klassiker“ in Vorarlberg statt, nämlich das Gamp Bike. Auf einer Strecke von 10,3 km mussten 1.030 Höhenmeter von Beschling hinauf auf die Alpe Gamp bezwungen werden. Wie immer bei diesem Klassiker waren die besten Bergfahrer aus der Region (Deutschland, FL, Schweiz, Vorarlberg) am Start. Vor dem Start war ich schon sehr nervös, da ich durch verschiedene Gründe heuer erst genau 6x auf dem Bike war. Pünktlich um 10.00 Uhr erfolgte der Startschuss. Ich versuchte gleich ein hohes Tempo für mich zu fahren und durfte auch als erstes von Beschling hinauf nach Latzwiesen fahren. Oben in Latzwiesen konnten wir 3 (Marcel Summer, Alexander Warthmann) und ich uns schon leicht absetzen und ein kleines Loch aufmachen. Ich merkte aber schon kurz vor Latzwiesen, dass ich noch nicht so weit für diesees Tempo bin und probt bekam ich Probleme und musste deutlich Tempo rausnehmen. Ich war auf einmal total im Sand und bekam keine Leistung mehr aufs Pedal. Irgendwann fand ich mich an der 8ten Position wieder. Es war jetzt brutal hart, ich zählte die Meter, kämpfte aber Vollgas mit dem was noch ging. Irgendwann dann der ersehnte Parkplatz. Hier versuchte ich nochmals locker zu rollen um dann die nächsten 5 Kilometer auf Schotter noch anständig zu fahren. Es war brutal hart, eigentlich kein Rennen mehr für mich, es war nur noch ein Kampf zwischen mir, meinem Körper und der Strecke. Ich litt unglaublich, es war brutal hart für mich, aber irgendwann konnte ich nach 49 Minuten und 33 Sekunden das Ziel erreichen, was P8 Overall bedeutete. Man war ich im Ziel kaputt, auch mein Rücken und tauber Fuss war nicht optimal, auch heute habe ich noch Nachwehen. Eigentlich wollte ich bei meinem wahrscheinlich doch letzten Gamp Bike noch ein Top 5 Ergebnis, aber ich muss ehrlich sagen mit P8 bei dieser sehr starken Besetzung ist für mich auch top. An dieses Rennen habe ich natürlich super Erinnerungen, die Beste war ganz klar im Jahr 2019, danke dafür. Leider kann ich durch meinen Körper dieses Rennen wahrscheinlich nicht mehr warnehmen, aber ich hoffe und versuche es weiter. Danke an den Veranstalter für das tolle Rennen und danke an die vielen Zuschauer. Gratulation an den Sieger und an alle Teilnehmer. Ich werde jetzt versuchen mich zu erholen, ehrlich gesagt bin ich heuer doch total ausgebrannt und dann schauen wir mal wie es weiter geht auch in Bezug auf das MTB fahren (Rücken + Fuss). Vielen Dank an meine Freundin für die super Unterstützung, damit ich überhaupt nochmals am Start stehen konnte. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> MTB ersichtlich. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

1. Platz beim Kufsteiner Radmarathon

Hallo zusammen!

Heute nahm ich beim Kufsteiner Radmarathon teil. Ich entschied mich für die Panoramarunde, d.h. es mussten 50,1 km und 550 Höhenmeter bewältigt werden. Am Start standen sehr starke Fahrer wie z.B. der Elite Lizenz Fahrer Christian Geis, Friedl Steinhäuser, Josef Kasbauer, Dominik Kopper, Karl-Heinz Oberhauser, Gerhard Steinl, Roman Ellinger, Jelle Kaindl, Stefan Raggl,….., um nur sehr wenige zu nennen. Um 8.10 Uhr ging es los. Gleich von Anfang an versuchte ich ein hohes Tempo zu fahren. Es ging durch ein paar Kreisverkehre durch Kufstein hindurch, über eine Brücke und dann ging es mal eine längere Zeit gerade aus. Christian Geis attackierte gleich scharf und so riss das Feld gleich auseinander. Wir waren dann noch zu 10 unterwegs. Dies ging so gute 10 Kilometer dahin. Über die Wellen wurde attackiert, aber wir blieben zusammen. Nach 10 Kilometer kam dann die erste schärfere Steigung. Ich versuchte vorne gleich Vollgas zu fahren, aber alle konnten dran bleiben. Nach dem kurzen Flachstück ging es gleich wieder hinauf. Christian Geis attackierte scharf und ich versuchte unbedingt dranzubleiben. Wir beiden konnten uns leicht lösen. Jetzt gaben wir Vollgas und konnten das Loch aufreissen. Irgendwann ging es dann schmierig ein paar Kilometer hinauf. Ich versuchte alles zu geben und gab auch alles, Christian hängte an mir dran, aber ich konnte kein Loch aufreissen. Danach ging es auf und ab und wir beiden arbeiteten super zusammen und fuhren echt mit Vollgas dahin. Irgendwann ging es dann scharf links weg und jetzt ging es brutal steil hinauf. Wir beide attackierten uns gegenseitig, aber keiner konnte wirklich etwas erreichen. Nach der kurvenreichen Abfahrt ging es wieder wellig dahin. Wir beide blockten echt was ging, wir arbeiteten echt super zusammen, aber wir schenkten uns auch nichts. Irgendwann waren es dann noch 10 Kilometer, dann ging es nochmal scharf hinauf. Wir blockten wieder mit allem was wir hatten, aber auch hier keine Entscheidung. Nach der Abfahrt gute 5 Kilometer vor dem Ziel nochmals eine scharfe Rampe. Ich gab nochmals alles, aber auch hier keine Entscheidung. Jetzt die Abfahrt nach Kufstein, dann ging es links weg. Jetzt folgten einige scharfe Kurven und eine Fahrt dem Inn entlang. Christian riskierte hier viel und konnte ein paar Meter aufreissen. Ich war eigentlich mit dem 2. Platz schon mehr wie zufrieden, da Christian mir extrem explosiv schien und ich so im Sprint keine Chance haben werde. Irgendwie gab ich aber nicht auf und konnte das Loch bis zur 1 Kilometer Marke wieder zufahren. Jetzt ging es verdammt scharf nach links. Christian riskierte wieder viel in der Kurve, aber auch ich fuhr Vollgas durch die Kurve. Jetzt im Windschatten gab ich alles und sprintete hinauf ins Ziel. Ich gab wirklich alles und so konnte ich nach 1 Stunde, 17 Minuten und 3 Hundertstel ganz knapp vor Christian finishen. Dies ist ein absoluter Traum für mich, denn mit so einem tollen Ergebnis hätte ich nie gerechnet. Dass ich nach dem ganzen Theater nochmals einen Radmarathon gewinnen darf, hätte ich nie gedacht, danke, dies bedeutet mir echt viel. Das Rennen lief für mich perfekt und wir beide arbeiteten super zusammen, wir schenkten uns nichts aber fuhren sehr respektvoll miteinander. Es hat verdammt viel Spaß gemacht, vielen Dank für das tolle Rennen mit dir Christian, es war sehr hart für mich :-). Auf den 3ten konnten wir sogar über 5 Minuten herausfahren. Für mich lief heute alles perfekt und am Schluss hatte ich das nötige Glück, aber auch P2 wäre total in Ordnung gewesen. Vielen Dank an den Veranstalter für das tolle Rennen und Gratulation an alle Finisher. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Vielen Dank an meine Freundin für die super Betreuung. Da ich jetzt doch schon Rennmüde bin, weiß ich nicht wie es weitergeht. Ich versuche mich zu erholen und dann schauen wir mal weiter. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

1. Platz bei der Zeitfahrcup – Gesamtwertung

Hallo zusammen!

Nach 8 Rennen (4x Zeitfahrcup 1600 Hm + 4x Zeitfahrcup Speed) konnte ich die Gesamtwertung knapp vor Daniel Pettinger und Paul Moser gewinnen. Dieses Ergebnis macht mich sehr stolz, da diese 8 Rennen verdammt hart waren und über die ganze Saison verteilt waren. Vielen Dank an den Veranstalter für das tolle Rennen. Vielen vielen Dank an meine Freundin für die super Betreuung in allen Rennen und die ganzen „Roadtrips“. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. So jetzt werde ich versuchen mich zu erholen und dann schauen wir mal weiter. Hoff es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

2. Platz bei der Zeitfahrcup Speed Gesamtwertung

Hallo zusammen!

Nach 4 Zeitfahrcup Speed Rennen konnte ich für mich total überraschend den 2. Gesamtplatz einfahren. Hinter Paul Moser und knapp vor Daniel Pettinger wurde ich 2ter. Dieses Ergebnis macht mich doch total stolz, da ich mit diesem Ergebnis nie gerechnet habe. Vielen Dank an den Veranstalter für diese tolle Rennen. Ein großes Dankeschön an meine Freundin für die super Betreuung in den ganzen Rennen. Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Jetzt werde ich versuchen mich zu erholen und dann schauen wir mal weiter. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

5. Platz beim Einzelzeitfahren – Seibersdorf 44

Hallo zusammen!

Am Samstag nahm ich beim Finale des Zeitfahrcups in Seibersdorf teil. Es galt eine Strecke von 44,8 km und ca. 100 Höhenmeter zu bewältigen. Am Start standen 80 Fahrer- und innen am Start, darunter sehr starke Fahrer wie z.B Daniel Pettinger, Fabian Freitag, Christian Lengyel-Wiesinger, Paul Moser, Gerald Hauer, Markus Wurm, Wolfgang Hauser, Felix Graf, Michael Gaubitzer, Gerhard Speckl,… um nur sehr wenige zu nennen. Das große Ziel für mich war hier nochmals ein gutes Zeitfahren zu absolvieren und vielleicht dies unter 1 Stunde zu schaffen, was aber extrem schwer ist. Um 12.37.30 Uhr war ich an der Reihe. Ich versuchte gleich von Anfang an ein gutes Tempo zu fahren. Leider merkte ich, dass es heute sehr schwer werden wird und die Füsse nicht so gut drehen, aber ich kämpfte mit Vollgas. Die Windräder waren still, aber dennoch herrschte doch ordentlich Wind. Nach 3,6 Kilometer kam die erste scharfe Rechtskurve und dann ging es gute 7 Kilometer hinauf nach Reisenberg. Ich gab alles, nach der Durchfahrt Reisenberg ging es hinunter nach Wasenbruck. Nach Wasenbruck ging es rechts weg und jetzt folgte wieder der 4,2 Kilometer lange Abschnitt mit dem schlechten Belag durch das Feld. Hier stieg auch noch nur der Wattwert, aber die Geschwindigkeit sank ab. Irgendwann dann durch den Kreisverkehr bei Hof am Leithagebirge und dann mit Vollgas zurück nach Seibersdorf. Nach der ersten Durchfahrt merkte ich schon, dass ich nicht ganz. mein Plan umsetzen konnte. Die zweite Runde war dann nochmals brutal hart, aber ich kämpfte. Es war verdammt hart. Endlich dann in Reisenberg angekommen lief es auf einmal besser und ich konnte auf dem schlechten Belag nochmals alles geben, allerdings zurück nach Seibersdorf war es brutal hart. Nach 58 Minuten, 56 Sekunden und 12 Hundertstel (45,30 km/h Durchschnitt) konnte ich finishen. Im Ziel war ich total kaputt, aber auch total happy mit der Zeit. Für mich lief es wirklich super. So ein langes Zeitfahren ist verdammt hart. In der Endabrechnung war dies der 6e Platz Overall und der 5. Platz in meiner Altersklasse. Auf das Podest haben mir genau 38 Sekunden gefehlt, was echt total super ist. Wie immer ist das Niveau hier extrem hoch, eine Minute schneller und man wäre auf dem Podest, allerdings eine Minute langsamer und ich wäre ein Stück weiter hinten. Mit diesem Ergebnis und der Zeit bin ich total happy. Ich hoffe, dass ich mich auf nächstes Jahr vielleicht noch ein bisschen verbessern kann, wird aber auch sehr schwer werden. Vielen Dank an den Veranstalter für dieses tolles Rennen. Vielen vielen Dank an meine Freundin für die tolle Unterstützung. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. So jetzt werde ich versuchen mich zu erholen und dann schauen wir mal weiter, lg und bis bald euer Schmitti

2. Platz bei der Etzel Challenge

Hallo zusammen!

Am Mittwoch nahm ich bei der Etzel Challenge in Freienbach teil. Dieses Rennen wird im Zeitfahrmodus, d.h. alle 20 Sekunden starten ein Fahrer, ausgetragen. Am Start standen 61 MTB-Fahrer- und innen, darunter unglaublich starke MTB Fahrer wie z.B. MTB Profi Simon Kempf, Martin Soliva, Christian Kälin, Giusi Atzeni, Marco Hersche, Moritz Ziltener, Yanick Birchler, Loris Bisig, Pascal Merz,…, um wirklich nur sehr wenige zu nennen. Die Strecke ist mit 8 km und 700 Höhenmeter auch sehr anspruchsvoll. Meine Startzeit war um 19.00.40, d.h. ich durfte als Letzter auf die Strecke gehen. Mit sehr gemischten Gefühlen ging es für mich los. Der Spitalaufenthalt und die Krankheit, die ich leider habe, machen es momentan nicht gerade einfach. Dennoch wollte ich es versuchen und einfach Spaß zu haben. Gleich vom Start weg versuchte ich ein gutes Tempo zu fahren. Nach der ersten ca. 300 Meter Rampe ging es kurz flach weiter, dann durch einen engen Schotterradweg mit brutalen Kurven, dann kam die Durchfahrt durch eine Siedlung, dann die Auffahrt über Gitterplatten mit bissigen Rampen, danach durch Obstplantagen und einen Bauernhof, nochmals durch eine Wohnsiedlung und dann waren die ersten gut 2 Kilometer vorbei. Hier konnte ich auf den sehr starken Schweizer Bahnradmeister Giusi Atzeni auffahren. Unglaublich welches Tempo Giusi im flachen drückt. Jetzt folgte der lange Anstieg Double & Trouble mit gut 25% Steigung. Teilweise Asphalt, dann Gitterplatten und am Ende brutal schlechter Schotter mit großen Steinen. Puh, ich litt ohne Ende. Oben angekommen und wir waren bei Kilometer 4. Jetzt durch einen Ort hindurch, dann links, nicht ganz so steil dahin. Ich gab alles, doch bei Kilometer 5 „The Beast“. Fast 1 Kilometer lang mit Spitzen von 30%. Puh, dies war nicht mehr normal, zick zack fahren war angesagt, Leute die schoben,… Es war brutal,….. Oben angekommen, ging es doch gleich steil weiter bis irgendwann Schotter kam, der zwar super war, aber 0 rollte. Ich litt brutal und konnte eigentlich nicht mehr. Bei Kilometer 7 „The Beast“, 30% auf Schotter, man war das brutal. Man war so langsam und es war streng ohne Ende. Ich passte auf, dass ich nicht durchrutschte und gab einfach alles. Die letzten Meter ins Ziel waren dann auch nochmals hart, aber ich konnte nach 30 Minuten, 43 Sekunden und 1 Hundertstel finishen. Mit dieser Zeit war ich sehr zufrieden, da es heuer doch nicht ganz nach Plan läuft, aber mit der Zeit und mit meiner Leistung war ich happy :-). In der Endabrechnung war dies der 2te Platz. Einfach super und happy über diese sehr tolle Platzierung, hätte ich nie gedacht. Gratulation an alle Finisher, natürlich auch an den Sieger und danke an den Veranstalter für das tolle Rennen. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> MTB ersichtlich. Vielen vielen Dank an meine Freundin für die super Unterstützung und die tolle Betreuung in der doch sehr harten Zeit für mich. Jetzt heißt es mal richtig zu regenerien und dann schauen wir mal weiter, lg und bis bald euer Schmitti

1. Platz beim Einzelzeitfahren Radweltpokal (EZF)

Hallo zusammen!

Gestern nahm ich beim Einzelzeitfahren im Rahmen des Radweltpokals in Erpfendorf teil. Gefahren wurde auf der Master WM Einzelzeitfahrstrecke, d.h. es mussten 20 Kilometer bewältigt werden. Da dieses Rennen international war, starteten 133 Fahrer- und innen aus Deutschland, Slowakei, Slowenien, der Schweiz, Belgien, Niederlande, Italien,…,. Da ich schon mit dem Rennrad zuvor gefahren bin, kannte ich die Strecke schon ein bisschen. Der Regen war immer noch da, aber die Temperatur ging auf 9,5 Grad. Um 11.49 Uhr war meine Startzeit. Ich versuchte gleich ein für mich hohes Tempo zu fahren. Da die Strecke klatschnass war, hatte ich großen Respekt mit dem Zeitfahrrad vollgas über den Kurs zu fahren. Ich war sehr konzentriert und merkte schon bei Kilometer 1, dass das Zeitfahren mit dem Rennrad nicht ohne Spuren an mir vorbeigegangen ist. Ich riskierte viel und fuhr einfach Vollgas dahin. Als ich den Italiener vor mir ein- und überholen konnte, war ich total motiviert. Bei Kilometer 8 kam dann der Anstieg auf den Lofererberg. Ich versuchte diesen Anstieg volldurchzudrücken, es war brutal hart. Irgendwann dann die Wende, diese war mit dem Zeitfahrrad auch nicht ohne. Die Abfahrt hinunter bei klatschnasser Strecke in der Aeroposition war auch brutal spannend, gottseidank alles gut gegangen. Die Rückfahrt ins Ziel war brutal hart, der Wind war stark ohne Ende. Ich kämpfte mit allem was ich hatte, Kilometer um Kilometer, es war brutal hart. Nach 25 Minuten, 48 Sekunden und 18 Hundertstel konnte ich finishen. Es war brutal hart. Im Ziel war ich total K.O. In meiner Altersklasse war dies der 1. Platz und Overall war dies sogar der 3. Platz. Einfach unglaublich, mit diesem super Ergebnis hätte ich niemals gerechnet. Es lief einfach perfekt, ich bin überglücklich. Vielen Dank an den Veranstalter für das tolle Rennen und die tolle Siegerehrung. Vielen vielen Dank an meine Freundin für die super Betreuung vor und nach dem Rennen, vielen Dank Schatzi. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Jetzt hoffe ich, dass ich mich gut und schnell erholen kann und dann schauen wir mal weiter. Derzeit liege ich im Spital bezüglich meinen starken Kopfschmerzen, hier hoffe ich natürlich nur das Beste und dass ich bald wieder nach Hause darf. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald Euer Schmitti

1. Platz beim Einzelzeitfahren Radweltpokal (RR)

Hallo zusammen!

Gestern nahm ich beim Einzelzeitfahren im Rahmen des Radweltpokals in Erpfendorf teil. Gefahren wurde auf der Einzelzeitfahr Strecke der Master WM, d.h. 20 Kilometer mussten bewältigt werden. Am Start standen 61 Rennradfahrer- und innen. Da dieses Zeitfahren international war, standen Fahrer aus Deutschland, der Schweiz, Belgien, Slowenien, Slowakei, Italien,… am Start. Meine Startzeit war um 10.09 Uhr. Da die Strecke komplett gesperrt war, durfte man hier auch nicht aufwärmen, d.hl. ich wusste noch nicht auf was ich mich einlasse. Bei 7 Grad und starkem Regen ging ich auf die Strecke. Ich versuchte gleich ein gutes Tempo für mich zu fahren. Ich gab einfach alles und kurbelte so Kilometer um Kilometer herunter. Ich muss schon sagen, es war sehr kalt und nass :-). Nach gut 8 Kilometer Fahrt kam dann eine „Wand“ hinauf zum Lofererberg. Ich war von der Steigung überrascht, aber ich gab alles. Oben ging es dann noch gut 1 Kilometer bis zur Wende. Nach der Winde versuchte ich wieder Vollgas zu geben. Die Abfahrt ließ ich vollgas krchen und dann kämpfte ich mich ins Ziel zurück. Puh, es war brutal hart, da jetzt permanenter Gegenwind war. Die letzten gut 3 Kilometer waren dann nochmals brutal hart. Nach 27 Minuten, 14 Sekunden und 87 Hundertstel konnte ich finishen. Dies war in meiner Altersklasse der 1. Platz und Overall war dies der 2te Platz unter allen Rennradfahrern. Mit diesem Ergebnis bin ich total happy. Das Rennen war sehr hart, aber es lief perfekt. Vielen Dank an den Veranstalter für das tolle Rennen und die sehr tolle Siegerehrung. Vielen vielen Dank an meine Freundin für die super Betreuung. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Jetzt heißt es zu erholen und dann schauen wir mal weiter, lg und bis bald euer Schmitti

1. Platz beim 63. Mittenbergrennen

Hallo zusammen!

Gestern nahm ich beim 63. Mittenbergrennen in Chur teil. Dieses Rennen wird im Einzelzeitfahrmodus ausgetragen. Die Streckendaten sind mit 5 km und 440 Höhenmeter, alles auf Schotter auch nicht schmal. Am Start waren sehr sehr starke Fahrer wie z.B. Noah Laschewski, Andreas Crivellin, Janis Spescha, Jochen Blust, Claudio Tschenett, Michi Allgäuer, Heinz Joos,…, um wirklich nur sehr wenige zu nennen. Um 18.40 Uhr war ich an der Reihe. Ich versuchte gleich ein für mich gutes Tempo zu fahren. Nach gut 1 Kilometer Fahrt wusste ich schon, dass dies sehr schwer wird. Irgendwie hatte ich das Gefühl, wir hatten heute sehr viel Wind, wie immer meistens in die falsche Richtung, zumindest hatte ich so das Gefühl :-). Ich musste wirklich ordentlich leiden und so ging es Kehre um Kehre hinauf. Die Strecke ist echt sau hart. Irgendwann nach sehr hartem Kampf, dann der letzte Kilometer. Ich versuchte nochmals Vollgas zu geben, alles was ging und so finishte ich nach 18 Minuten, 30 Sekunden und 1 Hunderstel. Mit dieser Zeit war ich doch sehr zufrieden, da mein Körper leider doch noch sehr große Probleme hat. Ich gebe einfach mein Bestes und schaue immer Tag für Tag. In der Altersklasse war dies sehr knapp der 1te Platz und in der Overallwertung der sehr gute 2. Platz. Mit diesem Ergebnis bin ich natürlich total happy :-), hätte ich nicht gedacht, freut mich aber sehr :-). Danke an Michi Allgäuer fürs mitnehmen. Gratulation an den Sieger und an alle Finisher. Vielen Dank an den Veranstalter für das tolle Rennen. Vielen vielen Dank an meine Freundin für die super Betreuung. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> MTB ersichtlich. Jetzt werde ich versuchen mich und meinen Rücken zu schonen und dann schauen wir mal weiter. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

4. Platz beim Zeitfahrcup – Seibersdorf 22

Hallo zusammen!

Gestern nahm ich beim Einzelzeitfahren im Rahmen des Zeitfahrcup – Seibersdorf 22 in Seibersdorf teil. Es galt einen Rundkurs mit 22 Kilometer und 64 Höhenmeter im Zeitfahrmodus zu absolvieren. Am Start standen 95 Fahrer- und innen, darunter extrem starke Zeitfahrer wie z.B der ungarische Zeitfahrspezialist Daniel Szalay, der mehrfache Österreichische Amateur Meister Christian Legyel-Wiesinger, Daniel Pettinger, der Master-Zeitfahrmeister Wolfgang Hauser, Thomas Koglbauer, Gerald Hauer, Fabian Freitag, Mathieu Grandgirard, Paul Moser, Markus Wurm, Gerhard Speckl, Michael Gaubitzer,… um wirklich nur sehr wenige zu nennen. Pünktlich um 12.37.30 Uhr durfte ich starten. Ich versuchte gleich ein gutes Tempo für mich zu fahren. Nach gut 500 Meter durch den Ort Seibersdorf kam man schon in ein Feld mit vielen Windrädern. Ich versuchte einfach einen guten Rhythmus zu fahren. Nach 3,9 Kilometer ging es um eine scharfe Rechtskurve hinauf nach Reisenberg. Der Wind blies schon stark seitlich. Ich gab einfach alles und versuchte das Rad gut zu halten. So ging es gute 7 Kilometer entlang. Nach der Ortsdurchfahrt von Reisenberg ging es gleich rechts weg. Jetzt ging es gute 2 Kilometer bis der Ort Wasenbruck kam. Die Ortsdurchfahrt war nicht ungefährlich, ich versuche kontrolliert und schnell durchzufahren. Nach dem Ort ging es rechts weg. Jetzt folgten ca. 4,2 Kilometer durch ein Feld. Die Straße war schmal, zum Teil sehr dreckig vom Feld und sehr sehr ruppig, ein ganz ganz schlechter Belag. Hier rollte gar nichts mehr. Die Wattzahl ging komplett nach oben und die Geschwindigkeit sank extrem ab. Zusätzlich kam noch ordentlich Gegenwind. Puh, dieses Stück war brutal hart, ich starb. Es war so hart wie schon lange nicht mehr, teilweise wurde mir ordentlich schwarz vor den Augen. Irgendwann kam man dann in den Ort Hof am Leithagebirge. Jetzt durch einen Kreisverkehr und schon war man wieder im Feld. Jetzt ging es noch einige Kilometer durch ein Feld. Ich kämpfte Vollgas, es war schon brutal hart. Irgendwann kam dann der Kreisverkehr in die Ortseinfahrt Seibersdorf. Jetzt noch kurz durch den Ort und dann endlich im Ziel. Puh, dieses Rennen war so brutal hart, ich gab wirklich alles, schneller konnte ich nicht mehr. Für mich war es ein perfekter Tag mit super Beinen. Im Ziel war ich total K.O., aber sehr happy, da es wirklich super lief. Ich finishte nach 28 Minuten, 26 Sekunden und 59 Hundertstel (46,41 km/h Durchschnitt). Dies war der 5. Platz Overall und der 4. Platz in meiner Altersklasse. Mit diesem Ergebnis hätte ich nie gerechnet. Die Konkurrenz ist hier unglaublich stark, 30 Sekunden langsamer und man ist 10 Plätze weiter hinten, die Dichte und das Niveau ist unglaublich hoch. Ich hatte wirklich einen super Tag und es lief perfekt. Vielen Dank an den Veranstalter für das tolle Rennen. Gratulation an den Sieger und an alle Finisher. Vielen vielen Dank an meine Freundin für die super Betreuung. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti