2. Platz bei der Etzel Challenge

Hallo zusammen!

Am Mittwoch nahm ich bei der Etzel Challenge in Freienbach teil. Dieses Rennen wird im Zeitfahrmodus, d.h. alle 20 Sekunden starten ein Fahrer, ausgetragen. Am Start standen 61 MTB-Fahrer- und innen, darunter unglaublich starke MTB Fahrer wie z.B. MTB Profi Simon Kempf, Martin Soliva, Christian Kälin, Giusi Atzeni, Marco Hersche, Moritz Ziltener, Yanick Birchler, Loris Bisig, Pascal Merz,…, um wirklich nur sehr wenige zu nennen. Die Strecke ist mit 8 km und 700 Höhenmeter auch sehr anspruchsvoll. Meine Startzeit war um 19.00.40, d.h. ich durfte als Letzter auf die Strecke gehen. Mit sehr gemischten Gefühlen ging es für mich los. Der Spitalaufenthalt und die Krankheit, die ich leider habe, machen es momentan nicht gerade einfach. Dennoch wollte ich es versuchen und einfach Spaß zu haben. Gleich vom Start weg versuchte ich ein gutes Tempo zu fahren. Nach der ersten ca. 300 Meter Rampe ging es kurz flach weiter, dann durch einen engen Schotterradweg mit brutalen Kurven, dann kam die Durchfahrt durch eine Siedlung, dann die Auffahrt über Gitterplatten mit bissigen Rampen, danach durch Obstplantagen und einen Bauernhof, nochmals durch eine Wohnsiedlung und dann waren die ersten gut 2 Kilometer vorbei. Hier konnte ich auf den sehr starken Schweizer Bahnradmeister Giusi Atzeni auffahren. Unglaublich welches Tempo Giusi im flachen drückt. Jetzt folgte der lange Anstieg Double & Trouble mit gut 25% Steigung. Teilweise Asphalt, dann Gitterplatten und am Ende brutal schlechter Schotter mit großen Steinen. Puh, ich litt ohne Ende. Oben angekommen und wir waren bei Kilometer 4. Jetzt durch einen Ort hindurch, dann links, nicht ganz so steil dahin. Ich gab alles, doch bei Kilometer 5 „The Beast“. Fast 1 Kilometer lang mit Spitzen von 30%. Puh, dies war nicht mehr normal, zick zack fahren war angesagt, Leute die schoben,… Es war brutal,….. Oben angekommen, ging es doch gleich steil weiter bis irgendwann Schotter kam, der zwar super war, aber 0 rollte. Ich litt brutal und konnte eigentlich nicht mehr. Bei Kilometer 7 „The Beast“, 30% auf Schotter, man war das brutal. Man war so langsam und es war streng ohne Ende. Ich passte auf, dass ich nicht durchrutschte und gab einfach alles. Die letzten Meter ins Ziel waren dann auch nochmals hart, aber ich konnte nach 30 Minuten, 43 Sekunden und 1 Hundertstel finishen. Mit dieser Zeit war ich sehr zufrieden, da es heuer doch nicht ganz nach Plan läuft, aber mit der Zeit und mit meiner Leistung war ich happy :-). In der Endabrechnung war dies der 2te Platz. Einfach super und happy über diese sehr tolle Platzierung, hätte ich nie gedacht. Gratulation an alle Finisher, natürlich auch an den Sieger und danke an den Veranstalter für das tolle Rennen. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> MTB ersichtlich. Vielen vielen Dank an meine Freundin für die super Unterstützung und die tolle Betreuung in der doch sehr harten Zeit für mich. Jetzt heißt es mal richtig zu regenerien und dann schauen wir mal weiter, lg und bis bald euer Schmitti

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