2. Platz beim King of the Lake Einzelzeitfahren

Hallo zusammen!

Heute nahm ich beim King of the Lake Einzelzeitfahren in Seewalchen am Attersee teil. Dieses Einzelzeitfahren ist mittlerweile das größte Einzelzeitfahren in Europa und dies auf total gesperrten Straßen. Die Strecke geht einmal um den Attersee, d.h. es müssen 47,2 km und 280 Höhenmeter bewältigt werden. Am Start stehen über 1.250 Fahrer- und innen. Es gibt 3 Gruppen, d.h. Mannschaftszeitfahren, Einzelzeitfahren mit Zeitfahrmaschinen und Einzelzeitfahren mit Rennräder (ohne Auflieger!). Ich fuhr in der Gruppe Rennräder ohne Auflieger. Die Konkurrenz ist natürlich gewaltig, da hier echte Zeitfahrspezialisten in allen Kategorien am Start sind. Vor dem Start war ich sehr nervös, da ich nicht wusste wo ich hier gegen die besten Zeitfahrspezialisten stehe. Meine Startzeit war um 14.58.15 Uhr. Gleich von Beginn an fuhr ich Vollgas. Hier ging es meistens flach, vielleicht eher leicht abwärts den See hinunter. Ich drückte Vollgas und hatte ein super Gefühl. Immer wieder leichte „Wellen“, aber ich gab einfach alles. Nach gut 20 Kilometer Fahrt hat es dann schon ein bisschen gezwickt, aber immer noch volles Risiko – einfach voll draufdrücken. Nach 24 Kilometer war man unten am See und fuhr jetzt links bzw. rechts hinauf. Jetzt folgten die fiesen Anstiege, immer wieder schmierige oder zum Teil sehr steile bis zu 14%ige Rampen folgten. Es war brutal hart, der Rhythmus wurde immer gebrochen und aufwärts litt ich wirklich brutal. Irgendwann kam ich dann zur 5 Kilometer Marke. Ab hier war ich echt mehr wie am Limit, ich drückte noch Vollgas durch und konnte nach 1 Stunde, 5 Minuten und 19 Sekunden (43,35 km/h Schnitt) finishen (bei 3 Zwischenzeiten war ich 2ter und bei einer war ich 1ter). Für mich ist dies eine sensationelle Zeit. Dies war dann in der Endabrechnung hinter Thomas Baumgartner und vor Matthias Wolf der 2. Platz Overall bei den Rennräder ohne Auflieger. Mein Rückstand betrug auf Thomas knappe 17 Sekunden. Mit diesem Ergebnis bin ich natürlich total zufrieden. Ich hatte einen super Tag, super Beine und bin hier noch nie so schnell gefahren. Gratulation an den Sieger und an alle Finisher. Die Veranstaltung heuer war echt super, sehr sehr viele Zuschauer, eine gesperrte Strecke und ein Traumwetter mit einer knallharten Strecke. Papa bitte kämpfe so gut wie bisher weiter und dann wird alles wieder gut. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Ich werde versuchen jetzt so gut wie möglich zu regenerieren und dann schauen wir mal weiter. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

20 − dreizehn =