3. Platz beim Glocknerkönig

Hallo zusammen!

Am Sonntag nahm ich beim Glocknerkönig teil. Ich entschied mich für die Strecke Light, d.h. es musste von der Mautstation Ferleiten bis hinauf zum Fuschertörl 13,3 km mit 1.330 Höhenmeter bewältigt werden. Am Start standen sehr starke Bergfahrer wie z.B. Korbinian Müller, Günter Flatscher, Hermann Bogner, Hannes Holzmann, Matthias Lienbacher, Christopher Schernthaler,…, um wirklich nur sehr wenige zu nennen. Ich war sehr nervös, noch nie bin ich seit meiner Rücken OP soviele Höhenmeter am Stück gefahren. Ich wollte auch nie in den komplett roten Bereich, weil vorderste Priorität haben die Schmerzen im Rücken und das Ziel ist natürlich auch ganz klar, dass ich danach noch laufen kann. Ich war sehr nervös, ob ich das Ziel erreichen werde,…. Übrigens habe ich mich erst am Samstag Mittag entschieden hier zu starten :-). Um 7.45 Uhr war dann der Startschuss für die 105 Fahrer- und innen. Günter Flatscher erhöhte gleich sofort das Tempo. Die Rampe fängt ja direkt bei der Mautstation an und hört praktisch am Fuschertörl auf, d.h. es ist eigentlich nie flach. Nach etwas mehr als einem Kilometer Fahrt waren wir noch zu 5 unterwegs (Flatscher, Bogner, Holzmann, Müller und meine Wenigkeit), knapp hinter uns waren Schernthaler und Lienbacher unterwegs. Nach gut 2,3 Kilometer Fahrt riss dann die Gruppe auseinander und jeder fuhr sein Tempo. Vorne weg war Günter Flatscher, unsere Positionen wechselten sich immer ab. Die Strecke war heute brutal hart, bei jeder längeren Gerade war Gegenwind ohne Ende, dies habe ich noch nie erlebt, teilweise böenartigen Gegenwind, es war brutal hart. Dies kostete Zeit und Körner ohne Ende,…. Problem für mich war, dass ich immer alleine unterwegs war und ich mich nicht in die Gruppen der Classic fahren hängen konnte, ich versuchte doch hier Tempo zu fahren,…. Nach 1 Stunde, 1 Minuten, 28 Sekunden und 1 Hundertstel erreichte ich total erschöpft aber Glücklich das Ziel am Fuschertörl. Puh, dies war heute eine brutal harte Angelegenheit, der Wind und die Strecke forderten heute alles von mir. In der Overallwertung war dies der sehr gute 5. Platz und noch besser in meiner Altersklasse war dies der 3. Platz – dies ist echt ein absoluter Traum – hätte ich nie für möglich gehalten. Mein Rücken habe ich natürlich gespürt, aber ich konnte Geschwindigkeit, Rückenschmerzen und Wind eigentlich für meine Verhältnisse sehr gut managen. Mir lief es überraschend gut, obwohl ich doch ziemlich am Ende war und noch einige Nachwehen habe. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Vielen Dank an meine Freundin für die super Betreuung. Jetzt heißt es zu regenerieren und dann schauen wir mal weiter, lg und bis bald euer Schmitti

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