3. Platz beim EZF Prolog Cazis

Hallo zusammen!

Gestern nahm ich beim Prologzeitfahren von Cazis nach Rhäzüns teil. Hier galt es eine Strecke von 8,6 km und 71 Höhenmeter im Zeitfahrmodus zu absolvieren. Am Start standen gut 60 Fahrer- und innen. Mit Andrin Züger & Co. standen einige Lizenz-Fahrer am Start was das ganze noch schwieriger machte. Pech hatten wir, weil um Punkt 18.00 Uhr fing es an voll zu regnen. Pünktlich um 18.10 Uhr war ich an der Reihe. Straße war pflätsch nass und von oben kam auch viel Regen. Scheiße und ich auf dem EZF, na super. Die ersten 4 km inklusive der Welle fuhr ich ein super Tempo, der Wind blies von hinten und der Durchschnitt war ein Traum :-). Die letzten 4 Kilometer waren jetzt mit den 71 Höhenmeter bergwärts und auch im Gegenwind. Hier gab ich alles, es war sau hart, vielleicht habe ich hier zuviel an der Position festgehalten, aber ich fuhr was ging. Ich denke, was ich noch besser machen kann. Nach 10 Minuten und 50 Sekunden konnte ich finishen, der Schnitt war 47,1 km/h. Die war der 3. Platz Overall. Ich bin mit meinem Ergebnis sehr zufrieden, da ich nach nicht mal 2h EZF Training doch nicht so schlecht war. Gratuliere allen Teilnehmer und natürlich besonders Andrin Züger für seine super Fahrt. Super Veranstaltung, vielen Dank an den Veranstalter. Danke an mein Herz für dich super Betreuung in den letzten Wochen. Jetzt heißt es Rücken trainieren, auf Körper hören und dann schauen wir mal weiter.. Jetzt werde ich mal erholen und dann schauen wir. Hoffe es geht so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

1. Platz beim Imster Radmarathon

Hallo zusammen!

Am Sonntag nahm ich beim Imster Radmarathon in Imst teil. Ich fuhr die Panoramarunde, d.h. es mussten 70 Kilometer und 715 Höhenmeter bewältigt werden. Pünkltich um 7.30 Uhr startete das 1.300 Mann/Frau große Feld ins Rennen (3 Strecken standen zur Auswahl). Gleich von Anfang an war es ein enormes Tempo, Terrain war leicht steigend, aber die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 42 km/h, immer wieder Tempoverschärfungen, gefährliche Fahrweisen usw. Leider nach gut 15 Kilometer ein sehr schwerer Sturz, praktisch neben mir, ich hatte extrem Glück. Ich hoffe allen Beteiligten geht es gut. Nach kurzem Checken im Feld, wurde jetzt gottseidank normaler gefahren. Jetzt der Anstieg zum Holzleiten Sattel, gute 6 Kilometer, unglaubliches Tempo. Wir haben jetzt eine ungefähre 50 Mann Gruppe. Laufend fielen Leute aus der Gruppe. Ich konnte mich bis 2 Kilometer vor der Bergwertung in der Gruppe halten, dann leider nicht mehr. Bis oben verlor ich 20 Sekunden und gute 200-300 Meter auf die Gruppe. Scheiße dachte ich, aber ich fahr was geht. Vorne waren ungefähr 20 Leute. Von hinten kamen noch ein paar Fahrer und so fuhren wir gemeinsam die sau schnelle Abfahrt nach Mieming und dann weiter nach Telfs. Geschwindigkeiten waren abartig. Kurz nach Telfs konnten wir wieder auf die Spitzengruppe aufschließen. Das Tempo war hoch ohne Ende. Irgendwann gingen ein paar Fahrer auf die große Runde und so waren wir noch zu 10. unterwegs. Extremes Tempo und immer wieder Attacken bis nach Roppen, Waldele. Bei der Abzweigung zur Panormarunde, war Max Kettner-Arnold gute 200-300 Meter vor uns. Ich fuhr in der 3er Gruppe mit Andre Resch und Marco Lengauer. Jetzt ging es auf den Radweg, wo auch noch eine Rampe mit 18% kam. Andre gab vorne alles, aber Max konnten wir nicht mehr einholen. Ich war klinisch Game Over und konnte nicht mehr überm Limit fahren, da ich schon am Limit war. Irgendwann waren wir dann in Imst. Jetzt ging es noch gute 2 Kilometer aufwärts ins Ziel. Andre attackierte Marco und mich ein paar mal, es war hart, aber wir konnten dran bleiben. Bei der 500 Meter Marke konnte ich attackieren und mich so knapp vor Marco und Andre durchsetzen und erreichte den sensationellen 2 Platz Overall. Die Zeit war 1 STunde 39 Minauten und 13 Sekunden (40,2 km/h Durchschnitt). In der Altersklasse war dies der erste Platz. Einfach ungblaublich, dass ich bei einem Radmarathon nochmals aufs Podium komme. Ich bin Jahrelang schon kein Radmarathon mehr gefahren und die OP liegt auch nur knapp 3 Monate zurück. Jetzt heißt es aber mal schonen und erholen und dann schauen wir weiter. Ich hoffe allen gestürzten geht es den umständen entsprechend gut, ich denke an euch. Die Veranstaltung war top organisiert, aber das Startprozedure muss man 2025 anderst machen, so ist es viel zu gefährlich für alle. Danke an alle dich an mich glauben und mir helfen. Vielen Dank an mein Herz für die super Unterstützung. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Jetzt heißt es mal regenerien und dann schauen wir weiter. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

2. Platz beim Zeitfahrcup Perg

Hallo zusammen!

Am Donnerstag nahm ich beim Zeitfahrcup in Perg teil. Es galt die Strecke von Perg durch das Naarntal bis hinauf nach Rechberg im Einzelzeitfahrmodus so schnell wie möglich zu bewältigen. Das besondere daran ist, es geht nur aufwärts in Summe 362 Höhenmeter. Am Start standen 59 Fahrer- und innen. Wie immer im Osten Österreichs sehr sehr starke Zeitfahrer. Nervös ohne Ende war ich, zu wenig Training, Op vor 3 Monaten, kann ich so mit dem Rücken fahren usw,….? Gefühl war schwierig,…. Ich entschied mich für das Rennrad, d.h. i war in der Rennradwertung am Start. Pünktlich um 12.17.30 Uhr war ich an der Reihe. Ich versuchte gleich ein für mich gutes Tempo zu fahren. Es ging stetig durch das Naarntal hinauf, sehr kurvig, man sah nicht weit voraus. Irgendwann nach ein paar Kilometer Fahrt konnte ich dann Fahrer ein- und überholen. Es war hart ohne Ende. So ging das ganze 11 km lang, danach folgte die Rechtskurve und jetzt folgte der 3 km lange und giftige Anstieg hinauf nach Rechberg. Puh, ich war stehend K.O. Ich würgte mein Tempo hinauf, war die Taktik die falsche, habe ich überpact, man denkt an viel, wenn man nicht mehr kann,….? Naja, eigentlich war alles gut und ich würgte hinauf was noch ging und konnte nach 26 Minuten, 3 Sekunden und 22 hunderstel (32,24 km/h Schnitt) finishen. Dies war inklusive der Zeitfahrräder der 5. Platz Overall und der für mich sehr perfekte 2te Platz in meiner Altersklasse. Mit diesem Ergebnis bin ich natürlich überhaus zufrieden, es war hart ohne Ende, ich arbeite täglich an meinem Rücken, schaue, dass ich mich gut fühle und gebe immer das Beste was möglich ist. In Schmerzonen vom Rücken fahre ich nicht mehr und dann gleich ein Podest Platz ist Hammer. Danke an alle Sponsoren, die noch in mich vetrauen gehabt haben und vielen Dank an mein Schatzi. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Jetzt heißt es mal erholen und dann schauen wir weiter. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

Start ins neue Jahr mit Rücken-OP

Hallo zusammen!

Leider endete das Jahr 2023 nicht gerade prickelnd. Mitte Dezember bekam ich wie viele andere in Österreich auch Corona. Auch dieses mal hat es mich doch heftig erwischt und die Symptome waren heftig. Kaum hatte ich Corona, da bekam ich auch die schlechte Nachricht, dass die Schrauben in meinem Rücken nicht mehr passen / halten, was mich doch sehr in das schwarze Loch riss, denn die OP Ende 2022 war sooooooo unglaublich hart und im Jahr 2023 habe ich wirklich alles dafür getan, dass ich halbwegs normal leben kann. Schmerzen habe ich leider eh 24h am Tag. Nach mehreren Gesprächen mit dem Doktor musste ich leider wieder unters Messer. Am 19.01. war es dann soweit, geplant war eine Stunde, die Schrauben auszutauschen, die Metallstäbe, Cage, Statik usw zu kontrollieren und im Bedarfsfall zu wechseln. Die OP dauerte dann leider gute 3,5 h, da leider noch mehrere Mängel waren. Alle Schrauben, Stangen usw, wurden kontrolliert und zum Teil ausgetauscht wieder festgezogen usw,…., vielen Dank an das super Ärzteteam für diese Arbeit. Warum hat sich das ganze gelöst? War ich schuld? Lt. Fr. Doktor war es nicht meine Schuld, es war eine Verkettung von sehr blöden Umständen, die so nicht normal wären, aber jetzt sollte es passen. Ich hoffe es sooooooo sehr, denn diese OPs machen mich körperlich und psychisch total fertig. So eine Versteifungs-OP und danach so zu Leben ist hart ohne Ende, wünsche ich keinem. So und wie geht es jetzt weiter? Keine Ahnung, zuerst wieder aus dem schwarzen Loch kommen, dem Körper helfen, damit wir beide wieder alles mit erträglichen Schmerzen machen können und dass der Spaß im Leben zurückkommt. Bezüglich Radfahren gibt es noch zu erwähnen, die Rennen die ich gefahren bin haben unglaublich Spaß gemacht und 2019 war sowieso ein Hammerjahr. Ja ich bin echt stolz was ich erreicht habe, mehr wie ich jemals geträumt habe, aber dies ist Vergangenheit, einfach eine tolle Zeit gewesen, aber auch die Zukunft wird super, nur anderst keine Bestzeiten, keine Top-Platzierungen, dafür viel entspannter :-). Vielen Dank an dieser Stelle an das Ärzteteam für die OP, vielen vielen Dank an meine Freundin, die leider diese Qualen immer mitmachen muss und an meine Familie inklusive meiner Kleinen 🙂 – tausend Dank. Danke noch an meine 2 treuen Sponsoren – Firma Rox und Stadt Feldkirch für die Unterstützung in den letzten 4 Jahren mit diesen 4x großen OPs usw,…, vielen vielen Dank. Ich hoffe es geht ab jetzt nur noch aufwärts, dann schauen wir mal weiter, Plan gibt es keinen, eigentlich geht es nur ums „Fit“ werden. Hoffe man sieht sich bald bei der nächsten Ausfahrt, wenn du mich überholst :-), lg und bis bald euer Schmitti

1. Platz beim Granfondo Vaduz

Hallo zusammen!

Gestern nahm ich beim Granfondo in Vaduz teil. Ich entschloss mich die Strecke B zu fahren, d.h. es mussten 58 km und 1.100 Höhenmeter bewältigt werden. Das besondere an diesem Rennen ist, dass die Gruppe zusammenfährt und nur die „Aufstiegszeiten“ zählen. Am Start standen wieder sehr starke Fahrer, allen voran der Europameister im Bergzeitfahren von heuer – Joel Karlen, Alfredo Fusetti, Gael Suter, Jakub Hruby, Johannes Benrath, Flavio Donati, Patrick Schmucki um wirklich nur sehr weniger zu nennen. Pünklich um 9.15 Uhr ging es los. Zuerst den Rheindamm entlang Richtung Balzers – puh war dies kühl. Dann der erste Anstieg hinauf zum Luzisteig. Ich gab hier wirklich alles und zu meiner Überraschung konnte ich ein kleines Loch aufreißen und musste leiden ohne Ende, aber ich konnte oben als erster finishen, knapp vor Joel und Alfredo. Nach der Abfahrt über Maienfeld, dann der nächste schwere Anstieg von Sareis hinauf nach Pfäfers. Steil ohne Ende. Ich fuhr gleich Vollgas, konnte ein kleines Loch reißen, aber Joel holte mich in der Mitte ein. Jetzt wurde ich attackiert und hatte sehr große Mühe zu folgen, aber ich schaffte es. Den Zielsprint habe ich dann mit letzter Kraft knapp gewonnen. Nach der Abfahrt und Rückfahrt über Bad Ragaz, den Rheindamm, dann der letzte Anstieg hinauf zum Triesenberg. Puh es war hart ohne Ende. Ich gab alles, war aber mehr wie am Anschlag und die Kraft litt auch brutal. Ich konnte ein kleines Loch zu Joel reißen, er konterte und ich hing wieder in den Seilen. Jetzt musste ich weit über das Limit gehen, konnte aber am Hinterrad dranbleiben. Oben in Triesenberg gab ich alles und konnte den Sprint knapp gewinnen. Wow – wie geil ist das, ich habe den Granfondo Vaduz gewonnen :-). Jetzt noch die schnelle Abfahrt nach Vaduz und dann die Zieleinfahrt. Echt ein super Tag und ein tolles Erlebnis. Ich bin so dankbar, dass ich hier gewinnen durfte, mit einem versteiften Rücken und immer Schmerzen ist das nicht selbstverständlich, bin so happy und dankbar. Gewonnen habe ich knapp vor Joel und Alfredo. Für mich ein absoluter Traum, echt Hammer. Gratulation an alle Teilnehmer und vielen Dank auch an den Organisator und an das Land Liechtenstein. Vielen vielen Dank an meine Freundin für die super Betreuung, ohne Sie hätte ich das ganze nicht geschafft. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Jetzt heißt es mal ordentlich zu regenerieren und hoffentlich wird mein Rücken wieder voll belastbar. Hoffe es läuft so ähnlich weiter :-), lg und bis bald euer Schmitti

4. Platz bei der Etzel Challenge

Hallo zusammen!

Gestern nahm ich bei der Etzel Challenge teil. Dies ist ein Bergzeitfahren mit dem MTB auf den Etzel Kulm, d.h. es müssen 8 km und 700 Höhenmeter bewältigt werden. Alle 20 Sekunden ging ein Starter bzw. eine Starterin auf die Strecke. Um 19.05 Uhr war ich an der Reihe. Für mich eine Premiere, mein letztes MTB Hillclimb liegt 2 Jahre zurück. Nervös war ich schon ein bisschen, da in den 2 Jahren viel passiert ist, OP mit Versteifung am Rücken usw… Ich bin der Einladung vom Veranstalter gefolgt – vielen vielen Dank dafür und habe einfach mein Bestes gegeben. Gleich nach dem Start ging es über giftige Rampen, kurvenreiche Schotterdurchfahrten und Apfelplantagen hindurch. Irgendwann kam dann die erste Steile Stelle, es ging sehr steil über Gitterplatten hinauf, später wurde der Untergrund Schotter und dann wieder Asphalt. Eine Ortsdurchfahrt ein paar Kurven und weiterhin alles aufwärts kamen wir zu der nächsten Steigung – oh no diese ist nur noch brutaler, viele schoben das Rad, einige ZickZack und ich würgte auch im ersten Gang hinauf. Irgendwann oben, dann ging es immer weiter hinauf. Dann kam Schotter und zum Schluss noch die Wall, eine extrem extrem steile Schotterauffahrt, erster Gang und hoffentlich nicht durchspuhlen und hoffentlich die Kraft dafür haben. Irgendwann oben und dann noch gute 500 Meter ins Ziel. Ich finishte nach 33 Minuten, 34 Sekunden und 2 Hundertstel an der 4ter Position Overall. Eigentlich unglaublich – Ergebnis ist für mich top, hätte ich nicht gedacht, lief auch alles perfekt. Gewonnen hat Martin Soliva – Gratulation an Martin – gönne ich dir sehr, du fährst schon jahrelang um den Sieg mit – super Leistung. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> MTB ersichtlich. Für mich heißt es jetzt mal regenerieren und Rücken schonen, war doch sehr hart für mich. Vielen Dank an meine Freundin für die super Betreuung. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

4. Platz beim Radweltpokal Bergsprint

Hallo zusammen!

Gestern nahm ich nach dem Airport Sprint ein paar Stunden später beim Bergsprint teil. Hier galt es eine Strecke von 2,7 km und 316 Höhenmeter zu bewältigen. Das Starterfeld war extrem, von Italiener, Holländer, Deutsche, Ägypter usw,.. waren viele Nationen dabei. Ich wusste, dass das Niveau hier brutal ist und fuhr mein Tempo, es war unglaublich heiß und anstrengend die steilen Rampen zu fahren. Nach 12 Minuten, 57 Sekunden und 57 Hunderstel konnte ich als 4ter in meiner AK finishen, was bedeutet, dass ich zur Siegerehrung durfte, da die ersten 5 bei nationalen Rennen geehrt wurden, was mich sehr stolz macht. Danke an meine Freundin für die super Betreuung. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

7. Platz beim Radweltpokal – Airport-Sprint

Hallo zusammen!

Gestern nahm ich beim Radweltpokal in St. Johann im Tirol teil. Beim Airsport Sprint mussten 1.000 Meter auf dem Flugfeld so schnell wie möglich erledigt werden. Start, dann 500 Meter um eine Kurve und wieder 500 Meter zurück ins Ziel. Am Start wie beim Radweltpokal immer nationale Klasse aus Deutschland, Polen, Holland, USA, Italien,…. Meine Zeit betrug 1 Minute, 23 Sekunden und 64 Hundertstel (=43,04 km). Ich fuhr mit dem Rennrad, die meisten fuhren aber mit einem EZF-Rad, eigentlich für mich total perfekt gelaufen, vielleicht die Kurve war nicht ganz optimal. In meiner Altersklasse war dies der sehr gute 7. Platz, die Fahrer vor mir waren Italiener, Holländer und Polen. Mit meiner Leistung war ich sehr zufrieden, da dies praktisch eine Weltmeisterschaft ist. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Vielen Dank an meine Freundin für die super Unterstützung. Jetzt heißt es erholen und dann schauen wir mal weiter, lg und bis bald euer Schmitti

1. Platz bei der Dillier Classic

Hallo zusammen!

Gestern nahm ich bei der Dillier Classic teil. Ich entschied mich für die kleine Runde, d.h. es mussten 50 km und 900 Höhenmeter bewältigt werden. Gezählt haben „nur“ die beiden Aufstiegszeiten nach Rotberg und Oedenholz. Um 10.50 Uhr ging es los. Wir rollten mit einem guten Tempo Richtung Rotberg. Den Anstieg Rotberg kannte ich schon und wusste, dass der Berg schwer und steil ist. Gleich nach der Startmatte gab unsere Gruppe Vollgas, ich gab auch alles was ich konnte, Julien Haan (FRA) und Tobias Nüesch (CH) drückten extrem aufs Tempo, ich war mehr wie am Anschlag, konnte aber dran bleiben. Oben kam dann noch Gegenwind ohne Ende dazu, aber ich konnte mich von beiden minimal lösen und so die erste Bergwertung gewinnen, ich war aber am Berg oben stehend K.O. Danach fuhren wir als Gruppe wieder weiter, es hatte mittlerweile extrem böigen Wind und die Abfahrten waren brutal heiß. Nach ein paar Zwischensteigungen kamen wir zum letzten gezeiteten Anstieg nach Oedenholz. Hier gab ich gleich Vollgas und konnte mich ab der Mitte von Julien und Tobias lösen, ich drückte was ging, aber irgendwann ging mir der Saft aus und ich musste extrem bis zur Bergwertung kämpfen, die ich aber hauchdünn gewinnen konnte. Danach ging es als Gruppe wieder zurück ins Ziel und hier erfuhr ich, dass ich Overall die kleine Runde gewonnen habe, unglaublich, dies hätte ich nie gedacht, einfach ein Traum. Vielen Dank an meine Freundin für die super Betreuung und Unterstützung. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Jetzt heißt es mal regenerieren und dann schauen wir mal weiter, lg und bis bald euer Schmitti

2. Platz beim Granfondo San Gottardo

Hallo zusammen!

Gestern nahm ich beim Granfondo San Gottardo teil. Ich entschied mich für die kurze Strecke, d.h. es mussten 52 km und gute 1.500 Höhenmeter bewältigt werden. Gezählt haben „nur“ der lange Anstieg auf den Gotthardpass und der 6,5 km lange Anstieg nach Ronco. Am Start standen extrem starke Bergfahrer aus der Schweiz und Italien, ich fragte mich schon, was ich hier mache? Leider musste ich von mehr oder weniger ganz hinten fahren, was leider ein Nachteil war, da ich keine Referenz hatte, ob ich schnell oder langsam unterwegs war. Die ersten Kilometer von Ambri nach Airolo gingen auch schon gut aufwärts, ich versuchte hier halt so viele Plätze wie möglich nach vorne zu gewinnen, damit ich beim Anstieg zum Gotthard Pass eine Referenz habe, leider nicht ganz geschafft. In Airolo ging es mit der Zeitmessung auf den Gotthardpass los. Es ging schon steil „kehrenmässig“ hinauf, ich hatte gute Beine und gab Vollgas, es gefiel mir super. Nach ein paar Kilometer kamen die ersten Pflastersteine, nur kurze Abschnitte, irgendwann war ich voll in der Tremola und jetzt ging es die letzten 7 km nur noch über Pflastersteine und Kehren hinauf, es war brutal, einfach nur hart, 0 Wiegetritt, fast alles im Sitzen fahren müssen, es war hart, aber auch eine Erfahrung, war echt super. Als ich oben war, die schnelle Abfahrt wieder nach Airolo, auch teils über die Pflastersteine zurück und dann der doch schwere 6,5 km Anstieg nach Ronco, puh nur Steil und und Steil , dann sogar eine Abfahrt und auch flache Stücke, es war sau hart. Danach ging es die kurvenreiche Abfahrt wieder zurück nach Ambri. Im Ziel habe ich dann erfahren, dass ich Overall 3 bin und in der Altersklasse sogar 2ter. Echt brutal, hätte ich nie gedacht, dass ich hier aufs Podium komme, einfach unglaublich, es war zwar sau knapp, hat aber gereicht. Die Strecke ist superhart aber auch einmalig und die Beine heute waren super, bin einfach happy. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Danke an meine Freundin für die super Betreuung. Jetzt heißt es gut zu regenerieren und dann schauen wir mal weiter, lg und bis bald euer Schmitti

1. Platz beim Rad am Ring Rennen

Hallo zusammen!

Gestern nahm ich beim Rad am Ring Rennen teil. Es galt die Rennstrecke einmal inklusive der berüchtigten Nordschleife = Grüne Hölle zu absolvieren, d.h. ca. 25 km und ca. 500 Höhenmeter. Gleich nach dem Startschuss ging das 178 Mann/Frau Starterfeld in Bewegung. Am Start standen wieder extrem starke Fahrer aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Niederlande, Belgien,… Gleich nach dem Start erfolgte schon der erste Angriff von Lukas Kurowski, unglaublicher Antritt, es hat lange gedauert bis ich das Loch zufahren konnte. Es war brutal hart, da wir auch einige von den anderen Strecken eingeholt hatten. Die Abfahrten waren sehr schnell und heiß, da sehr viele Radfahrer auf der Strecke waren. Irgendwann waren wir dann noch eine 4er Gruppe um Dirk Esser, Lukas Kurowski, Jochen Glasbrennen und meine Wenigkeit. Irgendwann in einer Rampe, gab ich alles und ich konnte mich mit Lukas absetzen. Nach hartem Kampf konnte ich ein Loch reißen. Ich gab alles, ich war brutal platt, kämpfte aber immer weiter und konnte nach sehr hartem Kampf als 1ter finishen, knapp vor Dirk Esser und Lukas Kurowski. Was für ein Tag, unglaublich. Ich konnte meinen Traum erfüllen und hier mal gewinnen und diesen super Pokal mit nach Hause nehmen, dies ist doch der absolute Traum. Und das alles nach der schweren OP und mit Schrauben im Rücken, was soll ich sagen, es ist unglaublich für mich. Vielen vielen Dank an meine Freundin, die mich immer super unterstützte und dies alles so möglich gemacht hat, vielen vielen Dank. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Jetzt heißt es mal regenerieren und dann schauen wir mal weiter, lg und bis bald euer Schmitti

6. Platz beim EZF Rad am Ring

Hallo zusammen!

Gestern nahm ich beim EZF Radrennen – Rad am Ring teil. Es galt eine Strecke mit 22 km und 500 Höhenmeter zu bewältigen. Am Start standen extrem starke Fahrer aus Deutschland, der Schweiz, Niederlande, Belgien,…., die meisten waren mit dem EZF Rad unterwegs. Das besondere ist, diese Strecke führt über die berüchtigte „Grüne Hölle“ bzw. Nordschleife. Meine Startzeit war um 20.18.30 Uhr. Gleich nach dem Start ging es durch die Boxengasse in Richtung grüne Hölle. Ich entschied mich auf das EZF Rad zu verzichten und fuhr mit einem normalen Rennrad. Der erste Teil der grünen Hölle hat eher die Tendenz sehr schnell zu sein, so erreichte man auch in der Fuchsröhre Geschwindigkeiten von fast 100 km/h. Ich ließ laufen, wie ich mich noch sicher fühlte und so fuhr ich auch die 93 Kurven auf der Strecke. In den sehr harten Anstiegen, die bis zu 17% bei der Hohen Acht hatten, gab ich alles. Es war verdammt hart, weil der Wind auch nicht ohne war. Nach einer für mich super Zeit von 38 Minuten und 36 Sekunden konnte ich finishen. Dies war Overall der sehr gute 17 Platz und in der Altersklasse der sehr gute 6. Platz. Das Rennen war verdammt hart und ich gab echt alles, es war ein super Gefühl auf der Rennstrecke zu fahren :-). Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Jetzt heißt es mal zu regenieren und dann schauen wir mal weiter. Vielen vielen Dank an meine Freundin für die super Betreuung bzw. Unterstützung. Hoffe es geht so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

7. Platz beim VCR Zeitfahren

Hallo zusammen!

Am Freitag war es wieder soweit, gute 7 Monate nach meiner großen OP mit Versteifung der Wirbelsäule und anderen Operationen an der Wirbelsäule fuhr ich per Spaß wieder ein Rennen. Vorerst muss gesagt werden, dass ich leider überhaupt nicht schmerzfrei bin und auch immer noch taube Füsse und teilweise extreme Schmerzen im Rücken habe, aber dies wird wohl leider so bleiben. Pünktlich um 19.10 Uhr war ich an der Reihe. Es galt 2 Runden a 9,2 km zu bewältigen. Die Runde ist sehr anspruchsvoll, von schnellen Kurven bis Haarnadelkurven, Autobahnüberfahrten und viel Wind war alles dabei. Ich ging gleich Vollgas und versuchte ein gutes Tempo für mich zu fahren. Die erste Runde war brutal hart für mich, mir fehlte es leider an allem, aber in Runde 2 hatte ich sehr viel Freude und es lief besser. Ich gab alles und konnte nach 24 Minuten, 1 Sekunde und 69 Hundertstel finishen. Eine für mich super Zeit und der Schnitt mit 45,2 km / h war auch sehr hoch und überraschend für mich :-). Im Ziel war dies der Overall 7. Platz von 58 Starter- und innen, es waren auch Profis am Start. Ich bin mit meiner Leistung zufrieden und bin sehr stolz, dass ich überhaupt noch einmal ein Rennen auf einem Zeitfahrrad machen konnte. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Vielen Dank an meine Freundin für die super Betreuung während dieser schweren Zeit. Jetzt heißt es mal weiter ein an der REHA zu arbeiten und dann schauen wir mal weiter, lg und bis bald euer Schmitti

Rücken – OP mit Versteifung

Hallo zusammen!

Leider nahm das Ende vom Jahr 2022 ein nicht so gutes Ende für mich. Ende September wurde ich vom Corona Virus getroffen, der mich doch hart getroffen hat. Nachdem ich halbwegs wieder auf dem Damm war, folgte schon eine ordentliche Bronchitis, was auch nicht spurlos an mir vorbeizog. Anschließend folgte nach der Kontrolluntersuchung für den Rücken die nächste Hiobsbotschaft. Ich musste sofort unters Messer. Am 11.11.2022 war es dann soweit mit der OP. Ich wurde in Bad Dürrnberg in der Emco Klinik von Hr. Dr. Langmayr am Rücken operiert. Es musste etwas rausgeschnitten werden, worauf ich hier aber nicht näher eingehen möchte. Durch die OP wurde die Wirbelsäule zu instabil und musste leider mit einem Implantat, Schrauben und Stäben fixiert bzw. wieder korrigiert werden. Aus der geplanten 2 Stunden OP wurden es über 5 Stunden und ich war gute 7 Stunden im Tiefschlaf :-). Leider musste bei diesem großen Eingriff die Wirbelsäulen zum Teil versteift werden. Wie viele Segmente versteift worden sind, möchte ich hier auch nicht erwähnen. Was das ganze für das Leben bedeutet, weiß eh jeder selber. Auf jedenfall kann ich sagen, dass die Wochen nach der OP, der absolute Horror waren. Es waren sicher die mit Abstand schlimmsten Wochen in meinem Leben. Die Schmerzen, am ganzen Körper waren extrem, von Bewegen usw. keine Spur, ich konnte mich kaum und wenn nur unter extremen Schmerzen auf die Seite drehen,… Dieser Zustand kann nicht beschrieben werden. Nur wer diese Prozedur mitgemacht hat, weiß von was ich spreche. Ich wusste was mich erwartet, aber mit dem hätte ich nicht gerechnet. Da die Wirbelsäule jetzt anderst ausgerichtet ist, musste natürlich alles von neu gelernt / angewöhnt werden und die Muskeln passen natürlich auch nicht mehr. Der Weg war und ist immer noch hart und steinig und das „schwarze Loch“ hat mich auch richtig getroffen. Mittlerweile versuche ich jeden Tag das Beste für mich rauszuholen und jede neue Herausforderung so gut wie möglich zu meistern. Ehrlich gesagt bin ich sehr stolz, was ich bisher erreicht habe. Jetzt heißt es weiter alles mit dem „neuen Rücken“ zu erlernen und die Schmerzen so tief nach unten zu drücken wie möglich. Vielen Dank an meine Familie und besonders an meine Freundin für die super Betreuung in der doch sehr sehr harten Zeit. So jetzt hoffe ich, dass der Frühling bald durchstartet und alles wieder gut wird. Passt auf euch auf und bis bald, lg euer Schmitti

1. Platz beim Granfondo Vaduz

Hallo zusammen!

Gestern nahm ich beim Chasing Cancellara – Granfondo Vaduz teil. Es galt eine Strecke von 59 km und 1.100 Höhenmeter zu bewältigen. Das besondere bei diesem Rennen ist, dass die Gruppe zusammen fährt und bei 3 Anstiegen die Zeit genommen wird. Der Fahrer mit der niedrigsten kumulierten Zeit ist der Sieger. Am Start standen sehr starke Bergfahrer wie z.B. Gerold Egli, Alfredo Fusetti, Renato Livers, Joab Schneiter (unser Guide – ein sehr netter Typ :-)), Thomas Horner, Martin Bossi, Chris Byus, Olivier Liechti,…, um nur sehr wenig zu nennen. Nach dem Startschuss fuhren wir auf den Rheindamm Richtung Balzers. In Balzers folgte dann schon der erste Anstieg hinauf zum Luzisteig. Ich versuchte gleich ein gutes Tempo zu fahren, puh war dies streng. Gerold Egli und Alfredo Fussetti hatte ich im Nacken. Es war hart ohne Ende, aber ich konnte oben als erster finishen. Nach der Abfahrt und der Durchfahrt nach Maienfeld dann in Sareis der nächste Anstieg hinauf nach Pfäfers. Alfredo attackierte gleich, Gerold und ich hingen dran. Irgendwann waren Gerold und ich knapp vorne. Ich biss Vollgas, es war hart ohne Ende aber auch hier konnte ich knapp als erster finishen. Nach der technischen Abfahrt nach Bad Ragaz ging es über den Rheindamm zurück nach Triesen. Jetzt der lange Anstieg hinauf zum Trieserberg. Jetzt fuhr ich mein Tempo, an meinem Hinterrad Gerold. In der Mitte des Anstieges versuchte ich das Tempo zu erhöhen und riss eine kleine Lücke. Auch hier musste ich weit über mein Limit gehen und konnte knapp vor Gerold als erstes finishen. Nach einer schnellen Abfahrt beim Schloss vorbei, kamen wir wieder in Vaduz an. Ich konnte es kaum glauben, dass ich hier den Granfondo Vaduz Tour B gewonnen habe. Dies ist ein wirklicher Traum für mich. Für diesen Sieg habe ich sehr hart gearbeitet und dass es jetzt klappt freut mich umso mehr. Vielen Dank an meine Freundin für die super Betreuung. Danke auch an den Veranstalter und das Land Liechtenstein :-). Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. Jetzt heißt es mal gut zu regenerieren und dann schauen wir mal weiter, lg und bis bald euer Schmitti