7. Platz beim Engadiner Radmarathon

Hallo zusammen!

Heute nach mich beim Engadin Radmarathon in Zernez teil. Eigentlich wollte ich ja eine Pause machen, aber ich entschied mich für das Rennen, weil ich einfach den Kopf frei bekommen muss. Für mich war klar, dass ich heute die kurze Strecke mit 97 Kilometer und 1.367 Höhenmeter fahren werde. Ich bin die Strecke mal vor Jahren gefahren und kannte diese in etwa. Am Start standen gut 1.500 Fahrer- und innen, darunter meiner Meinung nach die Besten der Gegend, wie z.B. Ötztal-Radmarathon Sieger Mathias Nothegger, Fadri Barandun, Laurin Bachmann, Thomas Gschnitzer, Philip Handl, die Lipowitz’s, …., um nur sehr wenige zu nennen. Pünktlich um 7.00 Uhr erfolgte der Startschuss für das große Feld. Der erste Kilometer war neutralisiert und fast flach. Nach der Freigabe erfolgte dann gleich der erste Anstieg zum Ova Spin, diesen solle ich ja vom Prolog her kennen :-). Gleich wurde das Tempo brutal erhöht. Ich hatte schon Mühe, der Prolog merkte ich, aber ich kämpfte. Nach gut 2,5 Kilometer Fahrt fühlte ich mich besser und habe mal attackiert, leider durfte ich nicht wegfahren. Abwechselnd fuhren Thomas Gschnitzer und Mathias Nothegger vorne. Das Tempo war hoch, ich biss,….. Irgendwann dann die kurze Abfahrt und danach fuhr ich bis zum Ova Spin vorne. Nach der schnellen und kurvenreichen Abfahrt ging es in den Tunnel nach Livigno. Das Tempo war brutal hoch. Als wir oben bei der Staumauer in Livigno waren, waren wir noch zu 18. unterwegs. Wir arbeiteten super zusammen, das Tempo war extrem. Oh man, das wird was werden,….. Irgendwann nach der Raserei folgte dann der 2te Anstieg zum Forcolapass. Hier fuhr Thomas Gschnitzer alles von vorne, ein brutal hohes Tempo. Ich dachte, dies packe ich nicht mehr, aber Kilometer um Kilometer kämpfte ich hinauf. Gut 1 Kilometer vor der Passhöhe dann die Attacke von Fadri Barandun der die Bergpunkte geholt hat. Hier konnte nur Mathias Nothegger mitfahren. Ich hatte keine Chance um die Bergpunkte zu fahren, denn ich hatte genügend Probleme um mit auf die Passhöhe zu kommen. Jetzt folgte eine brutal kurvenreiche und gefährliche Abfahrt. Ich riskierte nichts und ließ es laufen, ein paar Meter habe ich aufgerissen. Nach dem Zollamt ging es gleich rechts weg auf den Berninapass. Hier musste ich einige Körner lassen, konnte aber wieder auf die Spitzengruppe aufschließen. Das Tempo war auch hier extrem hoch, immer auf der letzten Rille für mich. 1 Kilometer vor der Passhöhe das gleiche Spiel mit Fadri Barandun und Mathias Nothegger um die Punkte. Wieder riss alles auseinander. Jetzt folgte eine lange und schnelle Abfahrt bei der aber immer gefahren werden musste. Gegenwind ohne Ende. Hier bröckelten ein paar Fahrer weg, auch ich hatte hier Probleme, es war streng ohne Ende. Gute 10 Kilometer nach der Abfahrt konnte ich aber mit 2 anderen Fahrer wieder auf die Spitzengruppe aufschließen, Körner hat es gekostet ohne Ende. Mir waren jetzt noch zu 15. unterwegs. Auf einmal zog ein Gewitter mit Starkregen, Wind,… auf. Puh, kalt ohne Ende, Wasser überall, Rutschig, Wind,….. Wir 15 fuhren super zusammen und hatten auch ein paar kritische Momente, aber Gottseidank alles gut gegangen. Gute 10 Kilometer vor dem Ziel fingen dann die Attacken an. Ein paar mal fuhr ich mit, ein paar mal nicht. Teilweise nasse Abfahrten, riskiert wurde ohne Ende,…… Irgendwann konnten sich 3 Mann lösen, vielleicht 100 Meter. So ging es nach Zernez, alle fuhren Vollgas und mehr oder weniger alleine. Im Ort nahm ich kurz heraus, es war hier eng, nass und dann eine sehr gefährliche Einfahrt mit vielen Kurven ins Ziel. Dies war dann der 7. Platz Overall mit einer Fahrzeit von 2 Stunden 30 Minuten und 40 Sekunden mit 39 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Gratulation an alle Teilnehmer, heute war es wirklich brutal hart. Mit dem Ergebnis und mit dieser Zeit bin ich total happy, hätte ich mir nicht gedacht. Heute musste ich leiden ohne Ende, die Gesundheit am Schluss war mir dann wichtiger, ich hatte ehrlich gesagt Angst und wollte keinen Sturz riskieren. Eines muss gesagt werden, die Organisation und die Berge sind hier einfach ein Traum. Ein paar Fotos sind in der Rubrik –> Fotos –> Rennrad ersichtlich. So jetzt werde ich eine Pause einlegen und schauen wie es weiter geht. Meine Akkus sind doch schon total leer. Schauen wir wie es weiter geht. Hoffe es läuft so ähnlich weiter, lg und bis bald euer Schmitti

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